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  • Hutten, Ulrich von [Humanist, Dichter 1488-1525]
  • Hutten, Ulrich von [Humanist, Dichter 1488-1525]
  • Hutten, Ulrich von [Humanist, Dichter 1488-1525]
  • Hutten, Ulrich von: 21. 4. 1488 Burg Steckelberg in Hessen — 29. 8. 1523 Insel Ufenau im Zürichsee; Humanist
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    [...] Mitarbeiter Reuchlins an den „Epistolae obscurorum virorum". Leidenschaftlicher Kämpfer gegen das Papsttum; 1520 Kirchenbann. Entwickelte Programm einer Reichsreform mit starkem Kaisertum, gestützt auf Ritterschaft, unter Ausschaltung der Fürsten. 1522 Fehlschlagen des „Pfaffenkriegs" am Mittelrhein. Asyl bei Zwingli auf der Ufenau. de Genealogisches V Ulrich v., fuldaischer Rat (1458-1522); M Ottilie v. Eberstein (f 1523). Werke Verz. b. J. Benzing, U. v. H. u. sein Drucker, 1956. Literatur NDB 10; ADB 13; BWB 1; Bayerische Bibliogr. 1971-1973, Nr. 9419-9420;J. Dünninger, U. v. H., in: Unbekanntes Bayern 7,1962. Kl Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Ulrich von Hutten, aus: Martin Luther. Originallithographien von Lovis Corinth. Die Neuen Bilderbücher, dritte Folge. Ex. 58/150
  • Maximilian ❬Römisch-Deutsches Reich, Kaiser, I.❭ [1459-1519]
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    [...] de Gruppenbild (im Profil; beim Ritterschlag; Hutten kniend m.Schwert; in Rüstung; Frau m.Lorbeerkranz; Mann .Gewehr; "Scene aus Huttens Leben"); Hutten, Ulrich von [Humanist, Dichter 1488-1525] Die abgebildeten Personen werden von links nach rechts aufgeführt. [...]
  • Alzenau/Wilmundsheim, Freigericht
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    [...] 118750410 Ruprecht von der Pfalz 118052632 Johann von Nassau Das Ende der Reichsfreiheit 118579371 Maximilian I. 118656724 Berthold von Henneberg 140784772 Reinhart von Hanau 140789405 Balthasar Forstmeister von Gelnhausen 117073903 Frowin von Hutten 118555049 Ulrich von Hutten 118613898 Franz von Sickingen 118560093 Karl V. Verfassung und Verwaltung in der Frühen Neuzeit Nach dem Tod des Mainzer Hofmeisters Frowin von Hutten ordneten Kurmainz und Hanau die Verwaltung ihres Amtsprengels 1529 neu. In einer gemeinsam ausgestellten Urkunde (sog. landesherrliche Begnadigung) sicherten sie im gleichen Jahr die Beibehaltung des Namens "Freigericht" zu und befreiten die Bewohner von "Bede, Dinst und Atzung" [...]
    [...] Der Landrichter bezog von den Gerichtsuntertanen den sog. Schirmhafer. In den einzelnen Gerichten übten die jährlich gewählten Zentgrafen unter Beisitz von Schöffen nach dem Inhalt von überlieferten Rechtssätzen, sog. Weistümern, die Zivil- und Strafgerichtsbarkeit aus. Im Spätmittalter waren etwa 20 Adelsfamilien im Freigericht begütert. Größter Grundbesitzer war der Abt des Benediktinerklosters Seligenstadt (Lkr. Offenbach, Hessen), der auch als sog. Obermärker fungierte. Er übte eine Art Oberaufsicht über die Verwaltung des Freigerichts aus. Der Abtei war seit 1260 auch die vermutlich im 9. Jahrhundert gegründete Pfarrei Alzenau inkorporiert. Versuche der Herren von Rannenberg, das Landrichteramt [...]
    [...] Atzung". Auf diese Zusage beriefen sich die Untertanen noch im späteren 16. Jahrhundert, konnten aber bei den beiden Regierungen keine Befreiung von den Frondiensten durchsetzen. Ansonsten stellt das Dokument einen Sieg der Landesherren dar. An der Spitze des Landamtes stand nun ein von beiden Herrschaften ernannter Amtmann, der seit 1576 von einem Landbereiter unterstützt wurde. Das für das Freigericht zuständige mainzische Kellereiamt in Steinheim blieb von dem in Hanau getrennt. Kurmainz schuf für das Amt Alzenau 1729 eine eigene Kellerei. Wegen des Kurmainzer Einflusses blieben die Pfarreien des Freigerichts im Zeitalter der Reformation im Wesentlichen katholisch. Das Freigericht zählte zu [...]
    [...] baute das Dorf Wilmundsheim zu einem urbanen Zentrum aus, auf das später der Name der Burg Alzenau überging. 1500 verlieh König Maximilian I. (reg. 1486-1519, als Kaiser ab 1508) das Freigericht an den Mainzer Kurfürsten und den Grafen von Hanau, die es von da an gemeinsam verwalteten. Die ursprüngliche Verfassung wurde weitgehend aufgelöst. Widerstand vonseiten der Adeligen im Zuge der Sickinger Fehde (1522/23) blieb erfolglos. Nach dem Aussterben der Grafen von Hanau (1736) teilten Kurmainz und Hessen-Kassel das Gericht auf. Wegen des Mainzer Einflusses blieben die Pfarreien weitgehend katholisch. de Lage und Ursprung 39561 Alzenau 39563 Hörstein 39666 Mömbris 118535757 Friedrich I. Barbarossa [...]
  • Hutten, Adelsfamilie
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    [...] auf: 40919 Arnstein 40429 Birkenfeld Hutten-Steckelberg 140610200 Ulrich 140609520 Johann von Hutten 140610308 Margarete 140610510 Johann von Hutten zum Stolzenberg 14061057X Bartholomäus von Hutten zu Unterhutten Hutten-Gronau 140610707 Ludwig von Hutten 140610715 Ludwig von Hutten 14061074X Ludwig von Hutten 140610936 Johann 118555049 Ulrich von Hutten 117073911 Frowin 39750 Brückenau 140638555 Johann 39809 Trimberg 140638857 Wolf Dietrich 39544 Würzburg 140639500 Johann Hartmann von Hutten Hutten-Stolzenberg 140646523 Hermann von Hutten 137805055 Friedrich 140647252 Hedwig von Rannenberg 140647473 Frowin 140648437 Conrad 140648593 Ulrich von Hanau Hutten-Stolzenberg-Hausen 14064864X Hans 117073903 [...]
    [...] Dorothea Karolina Freiin von Rotenhan zu Merzbach 128712716 Friedrich Karl Adolf 140670858 Franz Christoph Hutten-Franken 11864775X Albrecht I. von Hohenlohe 116678798 Rudolf II. von Scherenberg 140674640 Erasmus von Hutten 117074047 Ludwig 117074020 Konrad 123227976 Johann Philipp Friedrich Freiherr von Hutten Soziale Stellung 118575449 Martin Luthers In ihrem gesellschaftlichen Wandel erfuhr die Familie keine Strandeserhöhung. Auch die Eheverbindungen entsprachen meist regionalen Heiratskreisen, die den verwandtschaftlichen Zusammenhang stärkten. Familiengrablegen 11707392X Hans von Hutten 118625357 Ulrichs 140674950 Ursula 118555049 Ulrich von Hutten Wappen Das Wappen der Hutten zeigt zwei goldene [...]
    [...] teilte sich in mehrere Linien (Steckelberg, Stolzenberg, Gronau, Franken) und verfügte über Besitzungen in Hessen und Unterfranken. Die Hutten entstammten der Ministerialität und gehörten seit dem 16. Jahrhundert zur Reichsritterschaft. Familienmitglieder dienten in hohen geistlichen und weltlichen Ämtern und stellten mehrere Bischöfe und einen Kardinal. Bekanntester Vertreter der Familie war der Humanist Ulrich von Hutten (1488-1523). de Die Ursprünge der Hutten 14061088X Johann von Hutten 140610014 Friedrich 140610081 Frowin Die vier Hauptlinien der Familie Hutten: Steckelberg, Gronau, Stolzenberg, Franken Schon bald fing das Adelsgeschlecht an, sich weithin zu verzweigen und sich nach neu hinzugewonnenen [...]
    [...] die Stolzenberger und Franken einen wachsenden Männerrumpf, der Profil oder Vorderansicht zeigt. Bedeutende Familienmitglieder Ulrich von Hutten (1488-1523), Ritter, Poet, Humanist, Vagant, Publizist, Söldner und medizinischer Schriftsteller, ging aus der Hauptlinie Hutten-Gronau hervor. Als Schriftsteller und Agitator gegen das Papsttum seiner Zeit wurde er gebannt; als Fehdeführer gegen Klöster und Äbte stellte er sich gegen geltendes weltliches Recht. Als Mitherausgeber der "Dunkelmännerbriefe" kämpfte er gegen die Unzulänglichkeit scholastischer Gelehrtheit. Ulrich war ein engagierter Mitstreiter der neuen humanistischen Bildungselite, begeisterter Initiator eines deutschen Nationalbewusstseins [...]
  • Gespräch-Büchlin Herr Ulrichs von Hutten : Feber das Erst, Feber das Ander, Wadiscus oder die römische Dreyfaltigkeit, Die Anschawenden ...
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    [...] de Beschreibung Ulrich von Hutten (1488-1523), der Sohn eines Kleinadeligen, ist vor allem für seine politisch-literarische Betätigung bekannt, die ihn namentlich zur literarischen Figur im 19. Jahrhundert werden ließ. Mit seiner Anklageschrift "Exhortatio et Carmina ad Maximilianum Caesarem" (1512) machte er den entscheidenden Schritt zur politischen Publizistik. Seit 1519 Parteigänger Martin Luthers, verfasste Hutten 1520 fünf lateinische Dialoge, in denen er die Kurie anprangert und eine Befreiung Deutschlands von Rom fordert. 1521 erschienen sie in deutscher Übersetzung unter dem Titel "Gespräch büchlin herr Vlrichs von Hutten. Feber das Erst. Feber das Ander. Wadiscus oder die Roemische [...]
    [...] Roemische dreyfaltigkeit." Seither bediente sich Hutten in seinen Schriften der deutschen Sprache. In den Dialogen stellt sich der fränkische Reichsritter ganz in den Dienst der Reformation. Die teilweise mit Allegorien ausgestalteten Gespräche, u.a. zwischen Hutten und dem Fieber (= Zeitkrankheit), dem Sonnengott Sol und seinem Sohn Phaeton, greifen aktuelle Missstände auf und orientieren sich formal an den zeitkritischen Dialogen des griechischen Dichters Lukian. Dabei schreckt Hutten auch vor derber Schwarz-Weiß-Malerei nicht zurück. Datum: 2016 Peter Czoik CC0 [...]
  • Autorenporträt zu Christian Jakob Wagenseil
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    [...] Leben, aus der dann 1823 seine Biografie Ulrich von Hutten hervorgeht. Mit der Herausgabe des Gemeinnützigen Wochenblattes für Bürger (1781-86) nimmt Wagenseil zum ersten Mal seine Aufgabe als Volksschriftsteller wahr und setzt diese mit der Edition des Litterarischen Almanachs (6 Bde., 1827-32), einem Kompendium von literaturhistorischen und bibliografischen Kuriositäten, sowie des Unterhaltungsbuchs für Freunde der Geschichte und Litteratur (2 Bde., 1837/38) fort. Eine Aufzählung seiner Werke gibt Wagenseil selbst im sechsten Band des Litterarischen Almanachs. Im fünften Jahrgang desselben findet sich sein berühmtes „Lied eines Landmannes“ mit der eigens von ihm komponierten Melodie. Wagenseils [...]
    [...] de Beschreibung 118569767 Sophie von La Roche Zu seinen schriftstellerischen Arbeiten gehören neben Schildheim, einem Roman, und Ehrlichkeit und Liebe, einem ländlichen Schauspiel mit Gesang (beide 1779), die Lebensbeschreibungen berühmter Personen in den Historischen Unterhaltungen für die Jugend (4 Bde., 1781-83), die vor allem bei jungen Lesern das historische Interesse wecken sollen. Geschichtliche Werke stellen auch sein Versuch einer Geschichte der Stadt Augsburg (5 Bde., 1819-22) sowie seine Schriften über den Humanisten Ulrich von Hutten dar, mit dem sich Wagenseil fast 50 Jahre lang beschäftigt: 1783 gibt er den ersten Band der Sämmtlichen Werke Huttens heraus, 1800 publiziert er im [...]