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  • Zensur (Altbayern und Bayern)
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    [...] Publication der vorgeschriebenen Censur unterworfen werden." Die Konstitution des Königreichs Bayern von 1808 (Erster Titel, § VII) gewährte zwar allen Staatsbürgern "vollkommene Gewissensfreiheit", die "Preßfreiheit" jedoch nur nach den Maßgaben des Zensuredikts von 1803 bzw. der Verordnungen über die politischen Zeitschriften von 1799 und 1806. Auch die Verfassung von 1818 hob den Gegensatz von Verfassungsrecht und Verfassungswirklichkeit nicht auf. Das in der Präambel konzedierte Recht auf freie Meinungsäußerung schränkte eine Verfassungsbeilage, das Edikt über die Freiheit der Presse und des Buchhandels vom 26. Mai 1818, wieder ein. So bestand die (Vor-)Zensur der politischen Zeitschriften weiter [...]
    [...] Aufmerksamkeit. de Vorbemerkung Zensur wird definiert als ein Verfahren, in dem Druckschriften, audio-visuelle und elektronische Medien, Werke der bildenden Kunst sowie öffentliche Aufführungen anhand gültiger oder als gültig erachteter Normen überprüft werden, um eventuell Änderungen zu erwirken oder ein Verbot auszusprechen. Zensur wird als Eingriffsrecht des Staates zur Verteidigung von Werten und Normen verstanden, das im Widerstreit zur Meinungsfreiheit als individuellem Recht stehen kann. Zensur hat traditionell drei klassische Gegenstandsbereiche: Religion, Politik und Moral. Jeder der Bereiche kann im historischen Wandel stärker oder schwächer ausgeprägt sein. Zensur ist damit ein Phänomen, das [...]
    [...] 118609807 Arthur Schnitzlers Zensur in der NS-Zeit 1933-1945 Die Zensur während der nationalsozialistischen Diktatur war wohl die radikalste in der Zensurgeschichte. Zuerst setzte die "Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat" ("Reichstagsbrandverordnung") vom 28. Februar 1933 Grundrechte wie Art. 118 außer Kraft. Damit begann die systematische Verfolgung und existenzielle Ausgrenzung auch von Autoren und Publizisten. 39544 Würzburg 36566 Erlangen 27282 Regensburg 118541358 Oskar Maria Graf 118540041 Joseph Goebbels 118551655 Adolf Hitler Zensur nach 1945 Nach dem Ende der NS-Zeit setzten in Bayern die amerikanischen Besatzungsbehörden Zensur als Mittel zur Demokratisierung [...]
    [...] Thomas Mann 129749974 Carl Gabriel 118743139 Georg Queri 116396644 Alfons Falkner von Sonnenburg 11860922X Carl Schmitt Zensur in der Weimarer Republik 1919-1933 Nach der Novemberrevolution und der Ausrufung der Republik wurde jegliche Zensur abgeschafft. Die Tätigkeit des Zensurbeirats bei der Polizeidirektion München endete am 21. November 1918. Die Weimarer Reichsverfassung vom 11. August 1919 verankerte die Meinungs- und Pressefreiheit entsprechend der Paulskirchen-Verfassung von 1849 in den Grundrechten (Art. 118). Absatz 2 dieses Artikels schränkte aber ein: "Eine Zensur findet nicht statt, doch können für Lichtspiele durch Gesetz abweichende Bestimmungen getroffen werden. Auch sind zur Bekämpfung [...]
  • Das Preßgesetz
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    [...] ließ hatte auch die Zensur vergiftet und sie ist es welche die Gemüther des Volkes gegen die Regierungen empört hat Allein die politischen Schriften waren der Zensur unterwor fen die ganze [...]
    [...] Verhältniß viellei aufklären In der vormärzlichen Zeit bewegte sich die Presse unter der Herrschaft der Zensur Diese Herrschaft war streng und oft ve ratorisch gleichwohl muß man anerkennen daß sich unter ihr [...]
    [...] vorbereitet und möglich gemacht haben Aber eben so wahr ist es daß das Institut der Zensur in Bayern wie in den übri gen deutschen Staaten nicht auf richtigen Principien beruhte daß [...]
    [...] Seiten der Staats gewalt mit gebieterischem Ungestüm gefordert wurde Dergleichen schlagwörtliche Phrasen sind keine Censur über haupt keinerlei präventive Maßregeln gegen die Presse keine Tendenz-Prozesse keine Reaktion alles muß [...]
  • [...] de Die Censur-Verordnung vom 28. Jänner 1831 und die Anklage gegen den königl. Minister des Innern München 1831: unbekannt. de Inhalt Textbeginn Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • [...] de Rudhart, Ignaz von: Ueber die Censur der Zeitungen im allgemeinen und besonders nach dem bayrischen Staatsrechte Erlangen 1826: Palm und Enke. de Inhalt Textbeginn Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • [...] de Henle, J.: Einige Betrachtungen über die Pressfreiheit und Censur in konstitutionellen Staaten. Mit vorzüglicher Rücksicht auf Deutschland und auf Bayern insbesondere Nürnberg 1829: unbekannt. de Inhalt innen Textbeginn innen Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. Der hohen philosophischen Fakultät der Königl Friedrich Alexanders Universität t zu Erlangen mit grösster Hochachtung gewidmet Verfass [...]
  • Zürich
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    [...] de Gruppenbild ("Die Censur, oder die Bücheraustheilung an die studierende Jugend"; Zensur; Professoren in Robe verteilen Bücher an Kinder; aus: "National-Kinderlieder für die Zürchersche Jugend") [...]
  • [...] de Schenk, Eduard von: Reden des königlichen Staats-Ministers des Innern, gegen die Beschwerden wegen Verletzung der Verfassung durch die Censur-Verordnung vom 28. Januar 1831. gehalten in der 23. und 27. allgemeinen öffentlichen Sitzung der Kammer der Abgeordneten am 5. und 11. May 1831 München 1831: unbekannt. de Inhalt Textbeginn Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. R e den des königlichen Staats Ministers des Innern gegen die Beschwerden wegen Verletzung [...]
    [...] Verletzung der Verfassung durch die Censur Verordnung vom 28 Januar 18Zl gehalten in der szsten und 27sten allgemeinen öffentlichen Sitzung der Kammer der Abgeordneten am s und 11 May igZi München 18Zl [...]
  • [...] Entbiethen männiglich Unsern Gruß und Gnade zuvor, und geben hiemit zu vernehmen: wasmassen Wir auf zerschiedene an Uns gebrachte triftige Vorstellungen, welche sich sowohl auf die Ausbreitung der Wissenschaften, als den hierzu nothwendigen Bücherhandel gründen, Uns gnädigst entschlossen haben, das untern 1ten August dies laufenden Jahrs in Bücher-Censur Sachen gnädigst erlassene Mandat ... [S.l.] 1769: unbekannt. de Inhalt Textbeginn Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • [...] Entbiethen männiglich Unsern Gruß und Gnade zuvor, und geben hiemit zu vernehmen: wasmassen Wir auf zerschiedene an Uns gebrachte triftige Vorstellungen, welche sich sowohl auf die Ausbreitung der Wissenschaften, als den hierzu nothwendigen Bücherhandel gründen, Uns gnädigst entschlossen haben, das untern 1ten August dies laufenden Jahrs in Bücher-Censur Sachen gnädigst erlassene Mandat ... [S.l.] 1769: unbekannt. de Inhalt Textbeginn Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Autorenporträt zu Heinrich Lautensack
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    [...] Bücherei Maiandros heraus, die, bedingt durch die Zensur, zwischen 1912 und 1913 gerade sechsmal erscheint. Wie in seiner Münchener Zeit muss Lautensack zum Broterwerb Stücke anderer Autoren bearbeiten und journalistische Gelegenheitsarbeiten übernehmen. Seit 1912 wendet er sich außerdem dem Film zu, schreibt Drehbücher und arbeitet als Dramaturg. Immer wieder kehrt er für kurze Zeit nach Passau zurück – seine eigenen Bühnenstücke siedelt Lautensack im niederbayerischen Kleinstadtmilieu an, worin er den Konflikt zwischen natürlicher Triebhaftigkeit und heuchlerischer Sexualmoral offen darstellt, was dazu führt, dass seine Stücke von der preußischen Zensur verboten werden. Als Anhänger einer glühenden [...]
    [...] verbinden Lautensacks sprachkritisches Selbstbewusstsein mit gleichzeitiger Liebe zum Detail. Während des Ersten Weltkrieges wird Lautensack als Landsturmmann nach Ostpreußen eingezogen. Nach seiner Entlassung 1917 erhält er von einer Berliner Filmgesellschaft ein Stellenangebot, Kurt Wolff will ihn verlegen, seine Stücke können nach Aufhebung der Zensur 1919 endlich auf deutschen Bühnen aufgeführt werden. Der Tod des zeitlebens verehrten Frank Wedekind setzt diesen Erfolgen jedoch ein jähes Ende: Bei dessen Beerdigung auf dem Münchener Waldfriedhof im Februar 1918 bricht Heinrich Lautensack zusammen, als er dort versucht, wild gestikulierend und schreiend Filmaufnahmen zu machen. Mit den Worten [...]