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  • Isarlandschaft bei München
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    [...] de Nach seinen Anfängen als Maler von Tierstücken in der Nachfolge von Philips Wouverman und seinen Erfolgen als Schlachtenmaler entwickelte Kobell in den Jahren nach 1815 eine sachlich-intime Form der Landschaftsmalerei mit figürlicher Staffage, die häufig Motive aus der Umgebung München gestaltet. Die Verbindung von wirklichkeitsnaher Naturschilderung und sorgsam in die Landschaft hinein komponierten Figurengruppen verleiht diesen Bildern einen ganz eigentümlichen Reiz. Die „Isarlandschaft“ gibt einen Blick auf die Flussauen in der Höhe von Oberföhring nördlich von München. Links ist am Flussufer das Dorf Bogenhausen mit der Pfarrkirche St. Georg zu erkennen. Rechts erstreckt sich die Silhouette Münchens am Horizont, wobei die großen Kirchen deutlich zu erkennen sind. Ganz in der Ferne zeichnen sich die Umrisse der Alpenkette schwach im Dunst ab. Für die Landschaft wie für den Schimmel haben sich Vorzeichnungen erhalten. Es existieren mehrere Fassungen des Bildes, unter anderem im Museum Georg Schäfer in Schweinfurt, da Kobell beliebte Motive wie dieses mehrfach variiert und wiederholt hat. de Öl auf Eichenholz. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Bildnis der Frau Gedon
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    [...] de Mina, die junge Frau des Münchner Bildhauers und Architekten Lorenz Gedon (1843-1883), stand dem Künstler als Schwangere Modell. Das mädchenhafte Gesicht hat etwas wissend Erwartendes. In zarter Helligkeit liegen die Hände über das um eine schwache Tonnuance dunklere Kleid gebreitet. Die ganze Persönlichkeit ist in die intimen Schatten eines nicht näher definierten Grundes eingebettet. Ein junger, doch schon vollkommen reifer Künstler hat hier differenzierteste malerische und psychologische Mittel zu wechselseitiger Steigerung verbunden. Das Werk behauptet sich neben Rubens, Velazquez und Frans Hals ebenso selbstverständlich wie neben bedeutenden Schöpfungen von Leibls Zeitgenossen Gustave Courbet und Edouard Manet. Auf der 1. internationalen Kunstausstellung München 1869 hatte das Bild beim Publikum nur mäßigen Erfolg, während es von fortschrittlichen Künstlern, vor allem von dem französischen Mitaussteller Gustave Courbet als Höhepunkt der Veranstaltung gewertet wurde. Ende 1869 ging Leibl nach Paris, wo er die „Frau Gedon“ im Salon von 1870 ausstellte. Das Bild wurde von der französischen Kritik begeistert aufgenommen, und Leibl erhielt die 1. Goldmedaille, die ihm 1869 in München vorenthalten worden war. Nach seiner Rückkehr nach München plante er die Ausführung eines neuen Gedon-Bildnisses, das jedoch nie zustande kam. de Öl auf Leinwand. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Der Hof Kaiser Friedrichs II. zu Palermo
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    [...] de Der Stauferkaiser empfängt im Jahr 1230 mit seinem Hofstaat, darunter sein damals mächtigster, später schmachvoll gestürzter Minister und Günstling, der Jurist Petrus von Vinea (ganz rechts), huldvoll eine große arabische Gesandtschaft. Rambergs erstaunliche künstlerische Wandlungs- und Anpassungsfähigkeit bezeugt sich hier fast noch eindrucksvoller als in seinen bürgerlichen Sujets. Während er sich dort der Palette und Malweise holländischer Meister des 17. Jahrhunderts bediente, wetteifert er in diesem glanzvollen höfischen Prunkstück mit der blühenden Farbenpracht und der flüssigen Pinselschrift Giambattista Tiepolos, des großen Venezianers aus dem 18. Jahrhundert. Eine Ölskizze zu dem in Weimar für den Zyklus der großen Historienbilder des Münchner Maximilianeums ausgeführten Wandbild gelangte in das Bayerische Nationalmuseum in München. Das monumentale Werk selbst wurde auf der Pariser Weltausstellung 1867 und auf der Internationalen Kunstausstellung in München 1869 gezeigt. de Öl auf Leinwand. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]