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  • Lex Baiuvariorum (Ingolstädter Handschrift)
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    [...] de Beschreibung Die in einer frühkarolingischen Minuskel abgefasste Pergamenthandschrift von ca. 800-825 stammte aus dem Besitz des Juristen, herzoglichen Sekretärs und Archivars Christoph Gewold (1556-1621), dessen Bibliothek die UB Ingolstadt 1621 erhielt. Sie ist die älteste erhaltene Handschrift der Sammlung von Gesetzen des bairischen Stammesherzogtums und entstand im südöstlichen Bayern, möglicherweise im Benediktinerkloster Weltenburg. Universitätsbibliothek der LMU München CC0 [...]
  • Moosburger Graduale
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    [...] de Beschreibung Die mit großen Zierinitialen ausgestattete Pergamenthandschrift von ca. 1360 nimmt unter den in Deutschland niedergeschriebenen lateinischen Musikhandschriften des Mittelalters eine herausragende Stellung ein. Sie enthält nicht ausschließlich die gängigen liturgischen Gesänge, sondern auch eine Sammlung von Liedern zur Weihnachtszeit. Das Kollegiatstift St. Kastulus in Moosburg wurde 1598 auf Veranlassung Herzog Wilhelms V. nach Landshut transferiert und im Zuge der Säkularisation 1803 aufgehoben; die Handschrift gelangte als Säkularisationsgut in die UB Landshut. Universitätsbibliothek der LMU München CC0 [...]
  • Psalterium (Würzburg-Ebracher Psalter)
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    [...] de Beschreibung Die in einer Textualis-Schrift abgefasste, reich geschmückte Pergamenthandschrift mit zwölf Kalendertafeln und neun ganzseitigen Miniaturen stammte aus dem Besitz des Augsburger Bischofs Johann Egolph von Knöringen (1537-1575), der seine über 6.000 Bände zählende Bibliothek als Stiftung vermachte. Als Psalter enthält sie die Texte der 150 Psalmen aus dem Alten Testament. An der UB Ingolstadt befand sie sich seit 1573. Die um 1230 entstandene Handschrift gehört „zu den Spitzenstücken der deutschen Handschriften des 13. Jahrhunderts“ (Hans Thurn) und entstand im Würzburger Raum, vermutlich im Zisterzienserkloster Ebrach. Universitätsbibliothek der LMU München CC0 [...]
  • Hausbuch des Michael de Leone (Würzburger Liederhandschrift)
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    [...] de Beschreibung Die in einer Textura formata-Schrift von mehreren Händen abgefasste Pergamenthandschrift verdankt seine Entstehung Michael de Leone († 1355), der aus einem bekannten Mainzer Patriziergeschlecht stammte und sich nach seinem Hof zum Löwen in Würzburg nannte. Das Hausbuch gab er an seinen Neffen Jakob de Leone († 1400) weiter. Die Handschrift enthält neben Minneliedern Walthers von der Vogelweide das "Buoch von guoter spise", das älteste deutschsprachige Kochbuch. Das Schicksal des Hausbuches nach 1403 ist ungewiss, vermutlich hat es Würzburg aber nie verlassen. Jedenfalls erwarb es der Augsburger Bischof Johann Egolph von Knöringen (1537-1575), der seit 1561 als Domkapitular und von 1564 bis 1569 als Domscholaster in Würzburg wirkte. Seine über 6.000 Bände zählende Bibliothek vermachte er als Stiftung der UB Ingolstadt, an der sich das Hausbuch seit 1573 befand. Universitätsbibliothek der LMU München CC0 [...]
  • Die fünff Corpora Regularia, auff Viel und Mancherley Arth und Weis zerschnitten
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    [...] de Beschreibung Die Handschrift mit 454 kolorierten Zeichnungen von komplexen dreidimensionalen Gebilden stammt aus dem Vorbesitz des Freisinger Bischofs Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck (1649-1727). Entstanden ist sie in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Der in Augsburg lebende Künstler steigert sich von den anfangs lehrhaft dargestellten fünf regulären Polyedern und ihren Modulationen zu ungewohnten Formen und dekorativen Arrangements geometrischer Körpergruppen. Im Geiste des Manierismus werden Polyeder spielerisch zu teils skurrilen Gebilden zusammengesetzt, es dominiert die künstliche und ornamentale Wirkung dieser geometrischen Stilleben. Das Werk gilt als herausragende Künstlerhandschrift des süddeutschen Manierismus. Universitätsbibliothek der LMU München CC0 [...]