Facebook

5 Treffer sortiert nach

  • Praecipua iuris publici fundamenta - BSB Clm 28194
     Textstellen 
    [...] BSB-Provenienz: Herkunft unbekannt. Nach 1776 im Besitz des Grafen Maximilian Josef von Lamberg. Sein Exlibris, S. III, nach einem Entwurf von Franciscus Apostoli durch Johann Nepomuk Maag, Zeichner und Kupferstecher in München, gefertigt. Die Handschrift gelangte 1909 mit der Neuburger Auslieferung an die BSB. Neuburg, Provinzialbibliothek (Auslieferung 1909). - Hauke: CCMSBM IV,7 [...]
  • Elementorum liber cum commentario Campani - BSB Clm 28209
     Textstellen 
    [...] de Beschreibung Der griechische Mathematiker Euclid lebte wahrscheinlich um 300 vor Christus in Alexandria. Über sein Leben und seine genauen Lebensdaten ist kaum etwas bekannt. In seiner Abhandlung "Elemente" gibt er eine systematische Zusammenfassung des Wissens seiner Zeit über die Arithmetik und Geometrie. Die erste erhaltene Übersetzung aus dem Griechischen ins Lateinische stammt von Boethius (um 500), ist aber nur teilweise erhalten. Um 1120 übersetzte der Engländer Adelard von Bath das Werk aus dem Arabischen. Auf dieser Grundlage erstellte um 1260 Campanus von Novara (gest. 1296) eine lateinische Fassung, die in zahlreichen Abschriften Verbreitung fand und auch den gedruckten Ausgaben zugrundeliegt, die ab 1482 erschienen. Die vorliegende Handschrift enthält den Euclid-Text in einer größeren gotischen Minuskel mit dem in kleinerer Schrift eingeschobenen Kommentar des Campanus; sie ist vermutlich in Italien entstanden. Wie das Zisterzienserkloster Kaisheim in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts in den Besitz des Codex kam, ist nicht bekannt. Das Kloster stand jedoch in Verbindung mit anderen Ordenshäusern in Frankreich und Italien, was die Vermutung nahelegt, dass die Handschrift aus einem italienischen Kloster stammt. Nach der Säkularisation des Stiftes durch den Kurfürsten von Bayern 1803 gelangte die Handschrift zunächst in den Besitz der Provinzialbibliothek Neuburg an der Donau, um schließlich 1909 in die Bayerische Staatsbibliothek München überführt zu werden. Datum: 2016 Bayerische Staatsbibliothek, Abteilung für Handschriften und Alte Drucke CC0 Ausstattung: An breiten Rändern geometrische Figuren (schwarz mit roter Beschriftung); unterer Rand häufig weggeschnitten. Sparsam rubriziert; am oberen Rand gelegentlich Seitentitel (Buchzählung); Raum für Initialen frei geblieben. Auf den Innenseiten der Deckel Tintenabdrücke von jetzt ausgelösten hebräischen Fragmenten. - BSB-Provenienz: Entstehungsort unbekannt. Dem Gesamteindruck nach wahrscheinlich italienischen Ursprungs. Kaisheimer Besitz an Einband und Rest des alten Titelschildchens erkennbar. Kaisheim, Zisterzienser. Kam 1909 mit der Neuburger Auslieferung in die BSB. Neuburg, Provinzialbibliothek (Auslieferung 1909) - Hauke: CCMSBM IV,7 [...]
  • Horologium sapientiae - BSB Clm 28242
     Textstellen 
    [...] de Beschreibung Die Pergamenthandschrift entstand vermutlich nach 1335 im schwäbischen Zisterzienserkloster Kaisheim und enthält das Horologium sapientiae des Mystikers Heinrich Seuse (gest. 1366), das zu den beliebtesten spätmittelalterlichen Andachts- und Betrachtungsbüchlein zählt. Diese einzige lateinische Schrift des Meister-Eckhart-Schülers stellt eine Erweiterung seines deutschsprachigen Büchleins der ewigen Weisheit dar und ist wie dieses zu großen Teilen als ein Dialog zwischen der Allegorie der Weisheit und ihrem Diener gestaltet. Möglicherweise handelt es sich bei diesem Codex um das persönliche Exemplar des Johannes Tauler, das durch Heinrich von Nördlingen zur Abschrift nach Kaisheim geschickt wurde. Seuse, Tauler und Heinrich von Nördlingen gehörten alle der mystischen Bewegung der "Gottesfreunde" an und standen in regem Austausch. Der in schlichter Textualis (nichtkursive Buchschrift) geschriebene Text weist lediglich zu Beginn der beiden Bücher (Bl. 8v und 119v) je eine blau-rote Initiale sowie kleinere blaue und rote Lombarden-Initialen am Textanfang einzelner Kapitel auf. An mehreren Stellen finden sich Korrekturen und Erweiterungen von anderer, nur wenig jüngerer Hand. Der mit Schweinsleder überzogene Holzeinband aus dem 15. Jahrhundert trägt das Wappen des Klosters Kaisheim. Nach der Säkularisation kam die Handschrift zunächst in die Provinzialbibliothek Neuburg (heute Staatliche Bibliothek), bis sie 1909 in die Bayerische Staatsbibliothek München überführt wurde. Datum: 2016 Bayerische Staatsbibliothek, Abteilung für Handschriften und Alte Drucke CC0 Ausstattung: Rubriziert. Seitentitel. Am Beginn der beiden Bücher je eine Fleuronnée-Initiale, rot und blau, mit Rankenausläufern; zu einzelnen Kapiteln rote bzw. blaue Lombarden. - BSB-Provenienz: In Kaisheim gebunden, wahrscheinlich auch geschrieben. Kaisheim, Zisterzienser. Möglicherweise Abschrift jenes Exemplars, das Heinrich von Nördlingen um 1339 dem Prior von Kaisheim zum Abschreiben geschickt hat. Auf Kaisheimer Besitz verweist auch die Signatur, 18. Jh. (Rücken). Die Handschrift gelangte mit der Neuburger Auslieferung in die BSB. Neuburg, Provinzialbibliothek (Auslieferung 1909). - Altsignatur: 32 - Hauke: CCMSBM IV,7. - Hernad: KatillHssBSB V,1 [...]
  • Chronicon urbis et ecclesiae Moguntinensis - BSB Clm 28200
     Textstellen 
    [...] de Beschreibung Der von einer Hand geschriebene Codex enthält das Chronicon urbis et ecclesiae Moguntinensis des Hermann Piscator nebst einem Briefwechsel mit Petrus Sorbillo über die römische Antike und den Ursprung von Mainz. Die zwischen 1520 und 1526 verfasste Chronik behandelt in einem universal- und "national"geschichtlichen Rahmen die sagenhafte Gründung der Stadt und des Bistums Mainz sowie deren Geschichte bis zum Jahre 1009. Ergänzt wird das Werk an mehreren Stellen durch eingeflochtene Legenden der Mainzer Märtyrer, durch Bischofs- und Standeslisten oder durch erörternde Passagen. Es bietet so ein Kompendium des geschichtlichen Wissens seiner Zeit. Piscator verarbeitete in dieser Chronik sowohl frühmittelalterliche Historiographie als auch insbesondere humanistische Geschichtswerke und partizipiert so am zeitgenössischen Diskurs über die deutsche "Nation". Möglicherweise ist die Chronik unvollständig, worauf andere Überlieferungsstränge hinweisen. Erstmalig und beachtenswert ist allerdings Piscators Einteilung der nachchristlichen Geschichte in einzelne Jahrhunderte (centenarii). Der Codex unbekannter Herkunft hat einen Holzdeckeleinband mit Lederbezug, der mit einem Porträt des Pfalzgrafen Ottheinrichs verziert ist. Im 17. Jahrhundert ging die Handschrift in den Besitz des Jesuitenkollegs Neuburg an der Donau über und gelangte von dort in die dortige Provinzialbibliothek (heute Staatliche Bibliothek), bis sie 1909 in die Bayerische Staatsbibliothek München überführt wurde. Datum: 2016 Bayerische Staatsbibliothek, Abteilung für Handschriften und Alte Drucke CC0 Unbeschrieben: Im Anschluss an den Text drei leere Blätter. - BSB-Provenienz: Die Abschrift wurde wahrscheinlich im Auftrage des Pfalzgrafen Ottheinrich angefertigt. Die zeitgenössische kurze Anmerkung auf dem 1. Vorsatzbl.: "1520 scriptus. fol. 47", kann sich nur auf die Entstehung des Originals beziehen. Die Handschrift ging in der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts in den Besitz des Jesuitenkollegs über. Neuburg, Jesuitenkolleg. 1909 gelangte die Handschrift sodann mit der Neuburger Auslieferung an die BSB. Neuburg, Provinzialbibliothek (Auslieferung 1909). - Altsignatur: S IV 6 - Hauke: CCMSBM IV,7 [...]
  • ,Kärntner Chronik' - BSB Cgm 6557
     Textstellen 
    [...] Ausstattung: Teil I: Rubriziert; am Beginn der Titelangaben und einzelner Abschnitte cadellenartige Buchstaben, schwarz und rot; Überschriften z.T. in roter Fraktur; verschiedentlich, insbesondere bei Seiten mit Titelaufschriften, an den Blatträndern ornamentale Verzierungen in roter Tinte; gelegentlich auch einfache rankenartige Verzierungen mit Blättchen, Blüten etc. 61r Hinweis darauf, dass hier das Wappen des Herzogtums Kärnten eingezeichnet sein sollte, von der Hand Öttingers; 66r Gesicht einer Frau (Margarete Maultasch); 69v-72r am seitlichen und oberen Blattrand skizzenhafte Zeichnungen der im Text genannten Klöster/Kirchen in schwarzer Tinte, z.T. beschnitten; 81v Skizze der Stadt Liburnia/Tiburnia (St. Peter in Holz, Kärnten?). - - BSB-Provenienz: Faszikel I des handschriftlichen Teiles ist nach Ausweis der Wasserzeichen und der Schrift im ersten Drittel des 16. Jh. entstanden. Die Schreibsprache ist bairisch, die Thematik spricht für eine Entstehung in Kärnten. Das Vorwort lässt darauf schließen, dass sich die Hs. 1552 im Besitz des Johannes Ottinger befunden hat, d.i. Dr. Johannes Öttinger (Ottinger), Inhaber der Pfarre St. Stefan am Krappfeld (Kärnten). Später war Öttinger Propst in Straßburg (Kärnten) und Domherr in Passau, gestorben ist er 1576. Die Vorrede fasste Öttinger in St. Stefan am Krappfeld ab. Da Teil II das gleiche Wasserzeichen aufweist wie die von Öttinger beschriebenen Bl. 61-64, ist anzunehmen, dass dieser Faszikel auch erst 1552 oder etwas später geschrieben worden ist. Die Schreibsprache weist auf bairisches Sprachgebiet. Ob dieser Teil ebenfalls in Kärnten geschrieben worden ist, ist unsicher. Die Thematik spricht eher dagegen. Die Handschrift befand sich in der Provinzialbibliothek Neuburg und gelangte laut HANDSCHRIFTLICHEM REPERTORIUM mit der sog. Neuburger Auslieferung 1909 nach München (s.o. Cgm 6549). Neuburg, Provinzialbibliothek (Auslieferung 1909). 1r Signatur: N° 37 qt., wohl Signatur in der Neuburger Bibliothek. - Altsignatur: N° 37 qt. - - Beigebunden: Dem handschriftlichen Teil sind am Schluss drei Drucke nachgebunden: 1. Conrad Celtis, Panegyris ad duces Bavariae ... Augsburg 1492 (GW 6466; BSB-Ink C-216,5). – 2. Kaspar Sturm, Wahrlicher Bericht wie von den dreien Kurfürsten und Fürsten Franz von Sickingen überzogen ... [Straßburg] 1523 (VD16 S 10022). – 3. Zacharias Fridenreich, Controversiae, quae hodie in S. Rom. imperio de tutela et administratione electorali Palatina agitatur, synopsis. Köln 1613 (VD17 12:125824Z). [...]