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  • Polizeiliche Fahndungsblätter nach prominenten Vertretern der Münchner Räterepubliken 1919
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    [...] und Reichswehreinheiten Anfang Mai 1919 war von erheblicher Brutalität gekennzeichnet. Während die von den "Weißen Truppen" verübten Gewaltakte in der Folgezeit kaum geahndet wurden, wurde gegen führende Vertreter der Räterepublik mit großer Härte vorgegangen. Die zuständige Staatsanwaltschaft München I legte in diesem Zusammenhang ein Dossier über die Rädelsführer zur Zeit der Räteregierung in München an. Darin finden sich auf jeweils zwei Seiten steckbriefartige Informationen und eine Zusammenfassung der Fahndungsergebnisse, u.a. zu Gustav Landauer (1870-1919), Eugen Leviné (1883-1919), Max Levien (1885-1937) und Tobias Axelrod (1887-1938). Daniel Rittenauer CC0 [...]
  • Fotografie des Landtagssaals im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen anlässlich der Attentate im Bayerischen Landtag am 21.2.1919
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    [...] Landtag in München ermordet. Diese Tat führte dazu, dass der Metzger und Revolutionäre Arbeiterrat Alois Lindner (1887–n. 1943) aus Rache in die gerade stattfindende konstituierende Sitzung des Landtages stürmte und mehrere Schüsse auf Innenminister Erhard Auer (1874–1945) abgab, den er für den Drahtzieher ansah. Auer überlebt die Tat knapp. Der Militärreferent Major Paul von Jahreis (1878–1919) starb, als er sich Lindner in den Weg stellte. Der BVP-Abgeordnete Heinrich Osel (1863–1919) wurde von einem Komplizen tödlich verwundet. Diese Tat sprengte die Landtagssitzung und stürzte die Stadt ins Chaos. Einige Abgeordnete und Minister flohen aus München und die Rätevertreter übernahmen in München die [...]
    [...] die Macht. Lindner und weitere Mittäter konnten entkommen, wurden aber später festgenommen und im Dezember 1919 zu Gefängnisstrafen verurteilt. Nach seiner Entlassung emigrierte Lindner in die Sowjetunion. Das Foto zeigt Mitarbeiter des polizeilichen Erkennungsdienstes in München, die Spuren im Plenarsaal des Landtages sicherstellten. Das Foto stammt aus den Prozessakten der Staatsanwaltschaft. Die Eintragungen beziehen sich auf die gefundenen Spuren in der Ausstattung. Auf dem mit X markierten Platz saß Auer (I–II: Wandpanele, 1–3 Wandsäulen, 4 Stenographentisch). Stefan Schnupp CC0 [...]
  • München während der letzten Revolution
  • Medaille, München, auf das 400-jährige Jubiläum von Luthers Aufenthalt auf der Veste Coburg
  • Wahlbroschüre des sozialdemokratischen Vereins München zur Landtagswahl vom 17.07.1905
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    [...] Bevölkerungswachstum besonders der Städte in den 1880er und 1890er Jahren wurde bis 1905 nicht berücksichtigt. Die Menschen in den bayerischen Städten und Teile der Landbevölkerung wurden so benachteiligt. Zentrum und SPD versuchten deshalb, eine Reform des Wahlrechts zu erreichen. Bereits 1899 gab es deshalb Absprachen auf lokaler Ebene in der Pfalz und in München. Erst aber durch das Wahlbündnis bei den Landtagswahlen am 17.07.1905 gelang es den beiden Parteien, die nötige Zweidrittelmehrheit zu erreichen. Dr. Markus Schmalzl CC0 [...]
  • [...] de Steiner, Jakob: Die Bäcker auf dem Lande und der Münchener Dividend ... Wasserburg 1856: München. de Inhalt Textbeginn Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Rosenberg, Eisenwerk-Gesellschaft Maximilianshütte: Gutschein über 5.000 Mark von 1922
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    [...] Notgeldausgaben bekannt. Zwischen 1916 und 1920 gaben verschiedene Geschäfte des täglichen Bedarfs, so z. Bsp. die Metzgerei Neumann, Kleingeld aus. Die einfach gestalteten, auf Karton gedruckten Gutscheine dienten vermutlich ähnlich wie in München als eine Art Wechselgeld. 1922 und 1923 gab die Eisenwerk-Gesellschaft Maximilianshütte Notgeld aus. Die Gutscheine zeigen die Symbole des Bergbaus, Schlägel und Eisen. Die Herstellung besorgte die Druckerei Gebrüder Parcus in München. Die Maxhütte, 1863 gegründet, zählte zu den größten Stahlwerken Bayerns. Zeitweise beschäftigte das Unternehmen über 9.000 Menschen. Standardzitierwerk: Albert Pick: Das Papiergeld Bayerns - Staatspapiergeld, Banknoten und Notgeld [...]
  • Rosenberg, Eisenwerk-Gesellschaft Maximilianshütte: Gutschein über 500 Mark von 1922
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    [...] Notgeldausgaben bekannt. Zwischen 1916 und 1920 gaben verschiedene Geschäfte des täglichen Bedarfs, so z. Bsp. die Metzgerei Neumann, Kleingeld aus. Die einfach gestalteten, auf Karton gedruckten Gutscheine dienten vermutlich ähnlich wie in München als eine Art Wechselgeld. 1922 und 1923 gab die Eisenwerk-Gesellschaft Maximilianshütte Notgeld aus. Die Gutscheine zeigen die Symbole des Bergbaus, Schlägel und Eisen. Die Herstellung besorgte die Druckerei Gebrüder Parcus in München. Die Maxhütte, 1863 gegründet, zählte zu den größten Stahlwerken Bayerns. Zeitweise beschäftigte das Unternehmen über 9.000 Menschen. Standardzitierwerk: Albert Pick: Das Papiergeld Bayerns - Staatspapiergeld, Banknoten und Notgeld [...]
  • Rosenberg, Eisenwerk-Gesellschaft Maximilianshütte: Gutschein über 10.000 Mark von 1923
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    [...] Notgeldausgaben bekannt. Zwischen 1916 und 1920 gaben verschiedene Geschäfte des täglichen Bedarfs, so z. Bsp. die Metzgerei Neumann, Kleingeld aus. Die einfach gestalteten, auf Karton gedruckten Gutscheine dienten vermutlich ähnlich wie in München als eine Art Wechselgeld. 1922 und 1923 gab die Eisenwerk-Gesellschaft Maximilianshütte Notgeld aus. Die Gutscheine zeigen die Symbole des Bergbaus, Schlägel und Eisen. Die Herstellung besorgte die Druckerei Gebrüder Parcus in München. Die Maxhütte, 1863 gegründet, zählte zu den größten Stahlwerken Bayerns. Zeitweise beschäftigte das Unternehmen über 9.000 Menschen. Standardzitierwerk: Albert Pick: Das Papiergeld Bayerns - Staatspapiergeld, Banknoten und Notgeld [...]
  • Rosenheim, Stadt: Notgeld über 2 Pfennig von 1921
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    [...] in der Mitte Blick auf einen Kreuzgang mit einem Schild "J. Senft" Für die Stadt Rosenheim in Oberbayern sind mehrere Notgeldausgaben bekannt. Die Stadt selbst emittierte 1921 Notgeld zu 5, 10, 25 und 50 Pfennig. Sie zeigen das Wappen der Stadt, Ortsansichten, St. Nikolaus und die Alpen. Die Herstellung besorgte die Druckerei Gebrüder Parcus in München. Eine weitere Ausgabe der Stadt erfolgte 1923. Die Gutscheine zu 1 Million Mark zeigen ähnliche Motive wie die Ausgabe von 1921. Neben der Stadt emittierten die Bayerische Vereinsbank und die Gewerbe- und Landwirtschaftsbank 1923 Notgeld. Die Schecks in inflationsbedingt hohen Werten zu 500.000 bis 50 Millionen Mark sind einfach gestaltet. Standardzitierwerk: [...]