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  • Kriegervereine
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    [...] Verbundenheit mit Fürst und Vaterland. Nach dem Sturz der Monarchien 1918 trat an ihre Stelle die umso lautstärker vertretene patriotische Gesinnung. In der Folge gewannen die Kriegervereine Bayerns und Deutschlands insbesondere nach den Zusammenschlüssen zu Landesverbänden - obwohl sämtlich als unparteilich definiert - zunehmend auch politische Bedeutung. Sie trugen somit nach dem Ersten Weltkrieg zur Militarisierung der Volksstimmung bei und leisteten dem Nationalsozialismus Vorschub. Geschichte Die ersten Kriegervereine wurden in Deutschland seit Ende des 18. Jahrhunderts als Militär-Begräbnisvereine und militärische Schützenbruderschaften gegründet. Die - je nach Zeit und Landschaft - auch [...]
    [...] de Interessenvertretungen von Soldaten, gegründet insbesondere seit der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Hauptaktivitäten sind Bestattungen, die Pflege der Kameradschaft und der militärischen Tradition sowie die Unterstützung Hinterbliebener. de Begriffsbestimmung und Bedeutung Kriegervereine sind vereinsrechtlich bestimmte Zusammenschlüsse, Interessenvereinigungen und -vertretungen ehemaliger Soldaten jeden Ranges. Anfangs vertraten sie nur Soldaten, die an Feldzügen teilgenommen hatten, dann alle Gedienten. Ihr ursprünglicher Zweck bestand darin, würdige militärische Bestattungen nach dem Ableben bedürftiger Kameraden sicherzustellen und die Hinterbliebenen zu unterstützen. Hinzu kamen frühzeitig [...]
    [...] allerdings auf Preußen und die angeschlossenen Staaten beschränkten Dachverband, dem "Deutschen Kriegerbund". Er umfasste bereits um die Jahrhundertwende 9.400 Vereine mit einer dreiviertel Million Mitgliedern. Das bayerische Gegenstück war der 1873 gegründete, aber kurzlebige "Bayerische Kriegerbund", der 1874 durch den "Bayerischen Veteranen- und Kriegerverein", 1877 durch den "Bayerischen Veteranen-, Krieger- und Kampfgenossen-Bund" (BVKKB) abgelöst wurde. Er vertrat um 1900 2.250 Vereine mit 150.000 Mitgliedern und wurde 1908 in "Bayerischer Veteranen- und Kriegerbund" umbenannt. Nach dem Ersten Weltkrieg wurden die Vereine zu bloßen Vereinigungen der Angehörigen des ehemaligen Heeres. Ihre Mitgliederzahl [...]
  • Kyffhäuser-Bund der Deutschen Landeskriegerverbände/Kyffhäuserbund e.V.
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    [...] de Dachverband der deutschen Kriegervereine, entstanden 1900. 1943 aufgelöst, wurde der Bund nach 1945 vom Alliierten Kontrollrat verboten und erst 1952 wiederbegründet. de 118632884 Wilhelm I. 118819453 Bruno Schmitz Aus dem gemeinsamen Ausschuss der Krieger- und Soldatenvereine zur Verwaltung des Denkmals ging am 1. Januar 1900 der lose Zusammenschluss der deutschen Landes-Militärvereine unter den Bezeichnung "Kyffhäuserbund der Deutschen Landeskriegerverbände" hervor. Er mündete 1922 in den straffen, zentralistischen Dachverband des Reichskriegerverbands ein, die größte Organisation ehemaliger Soldaten in der Weimarer Republik, die sich frühzeitig zum Nationalsozialismus bekannte und ihm damit [...]