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  • Wiener Konkordat, 1448
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    [...] de 1448 abgeschlossenes Konkordat zwischen dem Papst und dem deutschen König, das bis zum Ende der Reichskirche Anfang des 19. Jahrhunderts in Kraft blieb. Das Wiener Konkordat regelte vor allem die Rechte des Papstes bei der Pfründenbesetzung. Für Bistümer und exemte Klöster forderte es die päpstliche Bestätigung von Wahlen. Ferner erlaubte es dem Papst, Koadjutoren zu bestellen und Postulationen vorzunehmen. Bei niederen Pfründen (Pfarreien, Benefizien/Vikarien/Kaplaneien) reservierte das Konkordat dem Papst die Besetzung, wenn die Pfründe in ungeraden Monaten (Januar, März, Mai etc.) frei geworden war. de Vorgeschichte, Abschluss, Bedeutung 118734911 Nikolaus V. 128994088 Juan de [...]
    [...] eine Verbesserung um zwei Monate darstellte, sollte vom 1. Juni 1448 an gelten, bis ein zukünftiges Konzil mit Zustimmung der deutschen Nation anders bestimmte. Obwohl den interessierten Kreisen die Annahme der "Alternativa mensium" und damit auch eine etwaige Ablehnung eingeräumt wurde, bestand letztere Möglichkeit nur theoretisch, weil sich die päpstliche Kurie und damit auch das höchste kirchliche Gericht an sie hielten. Bei päpstlicher Provision fiel bei Kathedralkirchen und Männerklöstern das "Servitium" in dem Umfang an, wie es die Bücher der apostolischen Kammer verzeichneten. Sollte sich dieser Betrag als überhöht erweisen, sollte eine Neueinschätzung erfolgen - ebenso bei Pfründen [...]
    [...] , und solche, die durch Tausch oder durch eine päpstliche Exspektative erlangt worden waren. Nur ein künftiges Konzil konnte diese Bestimmungen ändern. Schließlich sollten die Dekrete des Basler Konzils, soweit in der Mainzer Akzeptation enthalten, gemäß den Versprechen Eugens IV. an die deutschen Fürsten vom 5. Februar 1447 gültig bleiben, außer wenn sie dem Wiener Konkordat explizit widersprachen. Unmittelbare Auswirkungen Das Wiener Konkordat darf innerhalb den spätmittelalterlichen Bemühungen um die Kirchenreform als großer Erfolg betrachtet werden, weil es in vielen Fällen die Zuständigkeit abschließend festlegte und den bisherigen Interessengegensatz zwischen Kurie und Ortskirchen ausglich. Seit dem frühen 14 [...]
    [...] waren päpstliche Reservatrechte. In der Frühen Neuzeit waren diese beiden Möglichkeiten bei den Wahlkörpern selbst und bei den politischen Machthabern sehr beliebt, weil sie systemstabilisierend wirkten, da jede Wahl unwägbare Risiken trug. Dass dabei das verbriefte Wahlrecht missachtet wurde, erschien als das geringere Übel. Der monatliche Wechsel machte bei den niederen Benefizien den Todestag des bisherigen Pfründeninhabers, also ein neutrales und unbestreitbares Faktum, zum Kriterium, das über die Zuständigkeit der ordentlichen oder außerordentlichen Kollatur entschied. Zusätzliche bürokratische Maßnahmen, wie sie das im Konstanzer Konkordat vorgeschriebene, von Mal zu Mal zwischen Papst [...]
  • Mainz, Domkapitel
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    [...] weg von einer Gemeinschaft der Domgeistlichkeit hin zu einem adeligen Versorgungsinstitut. Die Besetzung der Domherrenpfründen 118052632 Johann II. von Nassau Die Besetzung der Domkanonikate erfolgte in Mainz seit 1337 auf der Grundlage eines "Turnus", einer an der Dauer der Mitgliedschaft orientierten Liste der zur Nomination berechtigten Domherren, die regelmäßig aktualisiert wurde. Seit dem Wiener Konkordat von 1448 wurde das Kooptationsrecht des Domkapitels insoweit beschränkt, als in geraden Monaten frei gewordene Pfründen der Nachbesetzung durch die Päpste unterlagen, die ihr Nominierungsrecht wiederum dauerhaft auf die Mainzer Erzbischöfe delegierten. Domprälaten und Kapitelssitzungen Die Verfassung [...]
  • Augsburg, Domkapitel
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    [...] benachbarter Fürsten und Herren sowie die "primae preces" von König, Herzog und Bischof (seit dem 15. Jahrhundert). Seit dem Wiener Konkordat von 1448 wechselte das Besetzungsrecht nach der Erledigung der Stelle in geraden (Februar, April, Juni…) und ungeraden Monaten, wobei in letzteren vom Papst ernannt wurde. In den geraden Monaten vergab das vakante Kanonikat durch Wahl das Kapitel. Hierbei galt die einfache Mehrheit der Anwesenden, nicht etwa wie in anderen Domkapiteln ein turnusmäßig wechselndes Ernennungsrecht je eines stimmberechtigten Kapitulars. Entgegen den Bestimmungen des Wiener Konkordats durften in Augsburg der Domdekan (seit 1484/1492) und der Dompropst (seit 1500) weiterhin [...]
    [...] de Das wohl schon im 8. Jahrhundert entstandene Augsburger Domkapitel ist erstmals um 830 bezeugt. Bereits im 9. Jahrhundert wurde der Besitz des Kapitels von dem des Bischofs getrennt. Vor allem im 10. und 11. Jahrhundert vermehrten Schenkungen das Kapitelgut, das verstreut in Bayerisch-Schwaben, Altbayern und Tirol lag. Das Gemeinschaftsleben der Kanoniker wurde wohl Ende des 11. Jahrhunderts aufgegeben. Seit 1313 belief sich die Zahl der Kanoniker konstant auf 40. Zugangsvoraussetzung war die adelige Geburt. Graduierte Nichtadelige waren seit 1420 zugelassen, wobei Augsburger Bürgersöhne grundsätzlich ausgeschlossen blieben. Wahlkapitulationen sind seit 1414 bezeugt (Vorformen seit 1269). Sie sicherten dem Domkapitel in der Frühen Neuzeit Schlüsselstellen in der Verwaltung von Bistum und Hochstift. Während die Augsburger Bischöfe im 15. Jahrhundert ihre Residenz nach Dillingen verlegten, blieb das Kapitel in Augsburg. 1803 wurde es aufgehoben. de Geschichte 118797352 Sintperts 120697203 Chrodegangs von Metz 118501844 Alexanders VI. 41576 Augsburger 42478 Dillingen Zu dem 1682 eingeführten violetten Talar mit gleichfarbigem Kragen kam 1696 als weitere Auszeichnung das Kapitelszeichen zum Umhängen (1747 erneuertes Modell). 1743 erlaubte ein päpstliches Indult den Dignitären (Dompropst, Domdekan) das Tragen eines violetten Manteletts über dem Rochett, den Domkapitularen eine violette "Cappa magna" mit schwanzlosem Hermelinfell über dem Rochett. Darüber hinaus wurde allen der eingeschränkte Mitrengebrauch (nur bei hohen Festen in Anwesenheit des Bischofs) zugestanden. Mit der Besetzung des Augsburger Hochstifts durch bayerische Truppen Ende August 1802 verlor das Domkapitel seinen Besitz. Als die Domkapitulare und Chorvikare durch den Reichsdeputationshauptschluss vom 25. Februar 1803 staatliche Pensionen erhielten, löste sich das Domkapitel faktisch auf und es fand kein gemeinsames Chorgebet mehr statt. Erst durch das Bayerische Konkordat von 1817/21 kam es zur Wiedererrichtung des Augsburger Domkapitels. Zusammensetzung und Aufnahme Die schon vorher begrenzte Zahl der Kanonikate [...]
  • Scheill, Joseph: Das baierische Konkordat
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    [...] de Scheill, Joseph: Das baierische Konkordat. vertheidigt gegen die "Betrachtungen über das baierische Konkordat" in den Ueberlieferungen zur Geschichte unserer Zeit, gesammelt von H. Zschokke München 1818: Lentner. de Inhalt innen innen Textbeginn innen Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
    [...] Das baieriſche Konkordat ver the idigt gegen die Betrachtungen über das baieriſche Konkordat in den Ueberlieferungen zur Geſchichte unſerer Zeit geſammelt von H Zſchokke P OUT J o ſ e p h S [...]
    [...] der gehaltreichen Schrift Betrachtungen über das baieriſche Konkordat Von Joh Karl Moſer erſtes Heft Seite 51 54 Bisher ſagt der Verfaſſer weiter ſprach das Konkordat noch keine Silbe von den Rechten des Königes [...]
    [...] die nähere Ausführung dieſes Punktes auf die Joh Carl Moſerſchen Betrachtun gen über das baieriſche Konkordat erſtes Heft Seite 47 bis 49 Heinrich IV war es wel cher in der Kirche das [...]
    [...] auch anwenden kann ſo iſt von einem ſolchen Landesherrn eine Hinwegſehung o 12 über das Konkordat gar ſehr zu befürchten Rom konkordirt mit einem katholiſchen Könige welcher die kirchlichen Bedürfniſſe [...]
  • Moser, Johann Carl: Betrachtungen über das baierische Konkordat
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    [...] de Moser, Johann Carl: Betrachtungen über das baierische Konkordat Frankfurt und Leipzig 1818: unbekannt. de Inhalt Textbeginn Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
    [...] verſam melten Kardinälen das Konkordat mit und ent wickelte denſelben die Gründe ſeines Verfahrens in einer rührenden kraftvollen und geiſtreichen Rede Zugleich waren die das Konkordat betreffen den Original Aktenſtücke [...]
    [...] auch ohne Konkordat wegen der Gewaltsübung des Staates in Kirchenſa chen gab es keine Irrungen Baiern übte viel mehr ungeſtört ſolche Gewalt daß es in dieſer Hinſicht an kein Konkordat denken konnte [...]
    [...] 66 07 66 994 00 12 Bayer Staatsbibliothek ae a v ae Betrachtungen über das Baieriſche Konkordat V 9 n Johann Karl Moſer Frankfurt und Leipzig 1 81 8 8 EIBLIOTHE REGLA MONACENSIS [...]
    [...] geſchäftig das von dem apoſtoliſchen Stuhle und der Krone Baiern am 5 Ju nius 1817 geſchloſſene Konkordat zu tadeln und zu läſtern Heinrich Zſchokke berüchtigt durch viele Schmähſchriften gegen die Nation und [...]
  • [...] am 17 Febr 1448 das bekannte Aſchaffenburger Konkordat mit K Friedrich III in Gegenwart der Churfürſten und vieler anderer welt lichen und geiſtlichen Großen abſchließen 8 Dieſes Konkordat wurde als eine [...]
    [...] auſſeror dentlichten Ersaiſºn in den kürzeſten Zeiträumen gewohnt worden iſt ſo trºst doch das neueſte Konkordat mit Baiern die Erwartung der meiſten Zeitgenoſſen vielleicht in ganz Ener Einige Bruch ſtücke deſſelben [...]
    [...] W W A N A Y Ein A E in le it u n g Y Ein jedes Konkordat iſt ein Friedensvertrag zwiſchen zwey politiſch religiöſen Mächten zur Sicherſtellung ihrer innern und äußern [...]
    [...] der Landesherrn und aus den Schritten der Biſchöffe zu enträthſeln ehe ich 4 das neueſte Konkordat ſelbſt zergliedern kann Dieſe Entwicklung befaßt ſich mit der Errichtung der Erz u Bisthümer Domkapitel [...]
  • [...] VII Iaecks Verhaeltnisse Heft I S 24 e A v 62 Bey der durch das neueſte Konkordat erfolgten Wiedergeburt von 8 baieriſchen Bisthümern iſt das Erzbisthum Salzburg weil der größte Theil [...]
    [...] ein Theil deſſelben den neuen Bisthümern nach der baieriſchen Landesgränze einverleibt werden muß Vergl Konkordat Art 2 Erſt e Abt h e il u n g Erzbisthum München und Freiſingen 63 [...]
    [...] beſondern Grundta e ueuer Beſtimmungen diente nicht nur das mit dem äbſt Hofe 1583 abgeſchloſſene Konkordat Jaecks Heft Höchſt auffallend iſt die Aeuſſerung Meichelbecks II 540 Felicianum Nuncium cum quae Mongchii [...]
    [...] verdient je größer der des Landess herrn auf die einzelnen Mitglieder derſelben durch das neueſte Konkordat geworden iſt Reuß Bd 39 S 2 Z21 liefert das beiſpielloſe eigennützigſte Muſter einer Domkapitl [...]
  • Westenrieder, Lorenz von: Briefe eines Baiern
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    [...] Fürſten unterſtützte Ä Auss ſpruch und 1122 wurde auf dem Reichstag zu Worms unter andern das Konkordat oder der Vertrag feſtgeſetzt daß künftig die Biſchofwahlen freyſeyn ſollten denn bis dahin Ä von den [...]
    [...] die Biſchöfe ja von den Kaiſern ſogar die Päbſte ernannt Die deutſchen Reichsfürſten gaben zu jenem Konkordat ihre Einwilligung ja man war damit noch nicht einmal ufrieden Bey der Wahlhandlung zu Maynz 125 [...]
    [...] 15 1o berathſchlagten ſich die Stände ernſtlichſt wie wohl wieder vergeblich wegen den Mitteln das Konkordat von 144g auf den Fuß der pragmatiſchen Sanktion Karls VII von Frankreich zu ſetzen Im J [...]
    [...] unaufhörlich fort bis endlich um nur einige Ruhe uſtellen auf dem Reichstag zu Aſchaffenburg im J 1448 von dem Pabſt ikolaus V eines und dem Kaiſer Friedrich III nebſt einigen Chur und Fürſten [...]
  • [...] die päbſtliche Beſtätigung oder doch ein bezügliches vorläufiges Breve abgewartet worden zu ſeyn Ulrichs Konkordat mit ſeinem Kapitel enthält folgende weſentliche Artikel 1 Der Biſchof halte ein mäßiges Haus [...]
    [...] geiſtliche Gerichtsbarkeit zu erhalten und war ſo glücklich im Jahre 1583 nachſte hendes allgemeine Konkordat berwerkſtelligt zu ſehen 1 Der Herzog als Landesfürſt ſoll von den Viſitationen der Ordinariate [...]
    [...] das Urtheil über zu verfügende Pöni tenzen bleiben beym Reſorte des Biſchofs Mit Dieſes Konkordat liegt noch im Reichsarchiv vor und iſt in ſo ferue gewiß wichtig als es vielen [...]
    [...] neuern Verträgen zum Grunde gelegt wurde X 322 Mit Oeſterreich gelang es dem Biſchof ein Konkordat abzuſchließen im Jahre 1592 welches in 5 Artikeln vor züglich die Wahl Ein und Entſetzung [...]
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    [...] Buchner Mannert und Zſchokke Geſch vom Bayern Eiſenmann Kriegsgeſch von Bayern Werk meiſter das bayer Konkordat Benzel Sternau Bayern Briefe Rudhardt Ueber den Zuſtand des Königreichs Bayern Söltl Leben und Wirken [...]
    [...] ſuchten ſich wieder geltend zu machen Der Pabſt ſchloß mit Bayern ein ſehr vortheilhaftes Konkordat ab 1817 nach welchem Klöſter wieder errichtet die Kirche wieder unter die römiſche Kurie [...]
    [...] Ge ſchlechts Heinrich v Eſchenbach 1286 dann der Dürriegel 1330 deren Stammſchloß Riegelſtein war 1448 Harsdörfiſch Henfenfeld Die Grindela von Her tungsberg oder Altenberg bei Zirndorf im Aichig der [...]
    [...] 1529 nachdem ſie das Kl Bergen durch die Hofmark Gaimersheim ent ſchädigt Eſchenbach Harsdörfer 1448 Ebner Vorra Stiebar Tetzel Scheurl Artelshofen auf dem Gebirg Holzſchuer Ebner Harsdorf jetzt von [...]