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  • Judentum (nach 1945)
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    [...] betreuen hat, schlossen er und der Freistaat Bayern im August 1997 einen Staatsvertrag ab. Der bayerische Staat verpflichtet sich darin, das jüdische Gemeindeleben mit regelmäßigen finanziellen Leistungen zu unterstützen. Da in der Sowjetunion die Ausübung der jüdischen Religion praktisch unmöglich war, müssen die neuen Mitglieder erst mit dem Judentum vertraut gemacht werden. Zudem müssen sie eine neue Sprache erlernen und sich in eine neue Lebenswelt einfinden. Der Zuwachs durch die "Kontingentflüchtlinge" gewährleistet zwar das Weiterbestehen der Gemeinden für die nächsten Generationen, kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die langfristigen Aussichten jüdischen Lebens in Bayern angesichts [...]
  • Judentum (Weimarer Republik)
  • Judentum in Altbayern (bis 1800)
  • Schocken, Salman [Unternehmer 1877-1959]
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    [...] de Brustbild (aus: Deutsches Judentum: Aufstieg und Krise; hrsg. von Robert Weltsch) [...]
  • Friedmann, F. M.: Zur Königsreise
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    [...] de Friedmann, F. M.: Zur Königsreise. Ein Brief aus Fürth. der Zeitschrift "Israelit", ein Centralorgan für das orthodoxe Judenthum, Herausgegeben von Dr. Lehmann in Mainz, entnommen. Veröffentlicht und allen wahrhaft weltbürgerlich Gesinnten hochachtungsvollst gewidmet von F. M. Friedmann München 1867: Deschler. de Inhalt Textbeginn Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Freudenthal, Max: 12. 6. 1868 Neuhaus/Saale — 11. 7. 1937 München; Rabbiner
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    [...] Greifswald. 1893 Rabbiner in Dessau und anschließend in Danzig. Seit 1907 Tätigkeit für die Nürnberger Kultusgemeinde. Vorsitzender der bayerischen Rabbinerkonferenz und Präsidiumsmitglied des Verbandes bayerischer israelitischer Gemeinden. de Werke u. a. Hrsg. d. „Kriegsgedenkbuches d. israelitischen Kultusgemeinde", 1920; Mitarbeiter d. Zs. „Liberales Judentum" . Literatur PK. Stadtarchiv, Nürnberg; A. Müller, Geschichte der Juden in Nürnberg 1146-1945,1968. Bo Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Süßkind von Trimberg: * 2. Hälfte des 13. Jh., aus Trimberg bei Würzburg; Spruchdichter
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    [...] de Wegen seines Namens und einer Selbstaussage in einem seiner Sprüche der Manessischen Handschrift als Jude bezeichnet und in jüdischer Tracht dargestellt. Als jüdischer Dichter wäre er eine Ausnahmeerscheinung unter den mittelhochdeutschen Lyrikern, seine Zugehörigkeit zum Judentum ist umstritten. de Werke Kommentar hrsg. vonH. Kuhn, 1958; Ausgaben in C. v. Kraus, Dt. Liederdichter des 13. Jh., 2 Bde., 1952, und F. H. v. d. Hagen, Minnesinger 2, 1858, 258-260, 4, 536-538. Literatur ADB 37; F. Torberg, S. v. Trimberg, Roman 1972; L. Rosenthal, S. v. T., derjüd. Spruchdichter ... in: Hanauer Geschichtsbl. 4,1969; Stammler, Verfasserlex. 4,1953. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten [...]
  • Wachter, Johann Georg: 7. 3. 1663 Memmingen — 7. 11. 1757 Leipzig; Gelehrter
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    [...] Frankfurt und 1698 Holland. Nach Rückkehr in Berlin Studien an der Bibliothek und Malerakademie; Jahrgeld vom preußischen König. 1722 Übersiedlung nach Dresden, dann Leipzig, wo er gegen Besoldung auf Lebenszeit Arbeiten im Auftrag des Rats der Stadt erfüllte. de Genealogisches V Jakob, Stadtphysikus; M Katharina Zweiflin. Werke Der Spinozismus im Judentum . . „ Amsterdam 1699; Forschungen über die deutsche Sprache: Glossarium Germanicum (kleine Ausgabe 1727; große Ausgabe 1737 f.); Archaeologia numaria . . „ 1740; Verz. s. ADB 40, 427. Literatur ADB 40. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
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    [...] de Martin Luther, Das Jesus Christus ein geborener Jude sei, Augsburg 1523 (Bayerische Staatsbibliothek, Res/4 Th.u. 103,X,3) Luthers Verhältnis zum Judentum gehört zu den am kritischsten betrachteten Aspekten seiner Biographie. Im Vordergrund stehen dabei meist die Schriften, die er in seinen letzten Lebensjahren verfasste. Sie sind tatsächlich überaus stark von einem aggressiv formulierten Antijudaismus geprägt. Gleichwohl ist seine Schrift „Das Jesus Christus ain geborner Jude sey“ von 1523 noch von einer verständnisvollen Haltung durchdrungen. Unter dem Eindruck der enormen Erfolge der reformatorischen Bewegung war Luther von dem Gedanken beseelt, Juden könnten nun massenhaft zum Christentum [...]
    [...] werden. Die Schuld der Juden am Tod Christi, den Ritualmord und den Hostienfrevel bezeichnet er als Lügen, die das Papsttum verbreite. Juden sollten ihre Ghettos verlassen dürfen, das Zunftverbot müsse für sie aufgehoben werden. Allerdings betont Luther gleichzeitig, dass für ihn das Christentum grundsätzlich überlegen sei. Theologisch lehnt er das Judentum damit bereits in dieser frühen Schrift ab. Wie mit einer Vielzahl seiner frühen reformatorischen Publikationen hatte Luther auch mit diesem Werk großen Erfolg. Bis 1525 erschien es in zehn deutschen und acht lateinischen Ausgaben. Gezeigt wird ein Exemplar, das 1523 in der Augsburger Druckerei des Melchior Ramminger (gest. 1543) entstanden ist [...]
  • ˜Dasœ Jhesus Christus ain geborner Jude sey
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    [...] de Beschreibung Luthers Verhältnis zum Judentum gehört zu den am kritischsten betrachteten Aspekten seiner Biographie. Im Vordergrund stehen dabei meist die Schriften, die er in seinen letzten Lebensjahren verfasste. Sie sind tatsächlich überaus stark von einem aggressiv formulierten Antijudaismus geprägt. Gleichwohl ist seine Schrift "Das Jesus Christus ain geborner Jude sey" von 1523 noch von einer verständnisvollen Haltung durchdrungen. Unter dem Eindruck der enormen Erfolge der reformatorischen Bewegung war Luther von dem Gedanken beseelt, Juden könnten nun massenhaft zum Christentum bekehrt werden. Der Umgang mit ihnen müsse von Barmherzigkeit und Nächstenliebe geprägt sein, freundlich solle [...]
    [...] Die Schuld der Juden am Tod Christi, den Ritualmord und den Hostienfrevel bezeichnet er als Lügen, die das Papsttum verbreite. Juden sollten ihre Ghettos verlassen dürfen, das Zunftverbot müsse für sie aufgehoben werden. Bei allem Entgegenkommen betont Luther jedoch immer die grundsätzliche Überlegenheit des Christentums. Theologisch lehnt er das Judentum damit bereits in dieser frühen Schrift ab. Wie mit einer Vielzahl seiner frühen reformatorischen Publikationen hatte Luther auch mit diesem Werk großen Erfolg. Bis 1525 erschien es in zehn deutschen und acht lateinischen Ausgaben. Datum: 2016 Matthias Bader CC0 Bibliograph. Nachweis: Benzing 1535 - Vorlageform des Erscheinungsvermerks: M.D.xxiii [...]