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    [...] Ende Februar und Anfangs März 1525 rotteten sich die Unterthanen des Hochstiftes und der Fürstabtei Kempten zusammen und bildeten zwei Haufen wovon der eine seinen Sammelplatz in Oberdorf der andere [...]
  • Kempten, Fürstabtei: Politische Geschichte (Spätmittelalter)
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    [...] de Das Benediktinerkloster Kempten konnte im 13. und 14. Jahrhundert, engültig 1353, vom Reich die Vogteirechte erwerben. Der Abt beanspruchte seit 1212 den Titel eines Reichsfürsten, was aber erst Mitte des 14. Jahrhunderts allgemeine Akzeptanz fand. Im Rahmen der 1213 erworbenen Grafschaft Kempten gelang es den Fürstäbten im 15. Jahrhundert, ein geschlossenes Territorium aufzubauen. Dazu kauften sie adelige Güter im Grafschaftsbereich auf und intensivierten die Leibherrschaft über ihre Untertanen. Folge war ein Bauernaufstand 1491/92. Nur die Stadt Kempten konnte sich dem Zugriff entziehen (endgültig 1494). Auseinandersetzungen mit dem Bischof von Konstanz über die kirchenrechtliche Stellung [...]
    [...] Grafschaft Kempten geltend. Gleichzeitig versuchten sie, möglichst alle innerhalb der Grafschaftsgrenzen wohnenden Bauern in den Stand stiftischer Leibeigener hinabzudrücken. Daraus resultierte ein latenter Unwille der Untertanen, der 1491/92 in einem Bauernaufstand kulminierte. Nach der friedlichen Beilegung des Aufstandes nahm das Stift seine vorherige Politik alsbald wieder auf, so dass sich der Konflikt verschärfte und schließlich in den Großen Bauernkrieg von 1525 mündete. b) Aufkauf von Adelsgütern 46215 Wolkenberg 43811 Liebenthann 41645 Hirschdorf 45221 Hohenthann c) Verhältnis zur Stadt Kempten Problematisch während des ganzen Spätmittelalters war das Verhältnis zur Stadt Kempten. Spätestens [...]
    [...] konnten letztlich die Dominanz des Stiftes verhindern. Das Stift Kempten im Reich und in seiner Region 140676503 Friedrich von Münster 140677348 Filippo Fontana 140677356 Hugo 137446772 Konrad von Gundelfingen 12398520X Wilhelm a) Verhältnis zu Kaiser Ludwig dem Bayern 118535781 Friedrich dem Schönen 118574957 Ludwigs b) Auseinandersetzungen mit den Nachbarn 140677453 Friedrich von Laubenberg 140677461 Friedrich von Hirschdorf 118578286 Martins V. 14067747X Gerwig von Sulmetingen 103078711 Peter von Schaumberg 45395 Buchenberg 140677488 Johann von Wernau 140677496 Johann von Riedheim 118797476 Sixtus IV. Die Äbte von Kempten im Spätmittelalter 140676457 Heinrich 140676503 Friedrich von Münster [...]
    [...] Stellung der Abtei, die 1382 begannen, beendete die päpstliche Exemtion im Jahr 1483. Die Ordensreformen des 15. Jahrhunderts erfassten das Stift nicht. de Vom Königskloster zum Reichsfürstentum 41597 Kempten 118535765 Friedrich II. 43881 Ronsberg 118548328 Heinrich (VII.) 118565087 Konrad IV. 118565141 Konradin 11860371X Rudolfs I. 118560085 Karls IV. 136848222 Friedrich III. von Teck 140676457 Heinrich Herrschaftsintensivierung und Territorialentwicklung im 14. und 15. Jahrhundert a) Leibherrschaft als Mittel zum Herrschaftsaufbau Das ganze Spätmittelalter hindurch wurde der Ausbau der stiftischen Besitzungen zu einem Territorialstaat durch den "Allgäuischen Gebrauch" erschwert. Dabei handelte es [...]
  • Kempten, Fürstabtei: Territorium und Verwaltung
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    [...] de Die Fürstabtei Kempten, die bis zu ihrer Aufhebung 1803 dem Adel vorbehalten war, besaß ein weitgehend geschlossenes Territorium von rund 1.000 Quadratkilometern. Verwaltet wurde dieser zweitgrößte geistliche Staat in Bayerisch-Schwaben zunächst von einem Landvogt sowie weiteren Vögten in den aus adeliger Hand erworbenen Herrschaften. Die zentrale Verwaltung lag in der Hand eines seit dem 16. Jahrhundert nachweisbaren Hofrats. Abt Roman Giel von Gielsberg (reg. 1639-1673) reformierte in seiner Amtszeit die Verwaltung des Stifts (1642 neue Einteilung in Pflegämter, Gründung weiterer Zentralbehörden). Die Fürstäbte besaßen einen eigenen Hofstaat, der im 17. und 18. Jahrhundert deutlich erweitert [...]
    [...] wuchs dem Oberstheiligenpflegamt auch die Aufgabe der Schulaufsicht zu. In der mit der Stiftskirche vereinigten Pfarrei St. Lorenz in Kempten beanspruchten die Fürstäbte kraft der 1483 verliehenen Exemtion des Klosters die bischöflichen Rechte, was der Bischof von Konstanz 1752 anerkannte. Zur Führung der 1738 eingeführten Landtafel, eines Hypothekenbuches, wurde ein eigenes Landtafelamt geschaffen. Dieses überlebte sogar die Aufhebung des Stifts im Jahre 1803 und bestand als regionale Besonderheit für die Bezirke der königlich bayerischen Landgerichte Kempten, Grönenbach und Obergünzburg bis zur Einführung des bayerischen Hypothekenbuches im Jahre 1826. Das aus dem Mittelalter überkommene Landammannamt [...]
    [...] Gericht für die noch zahlreich vorhandenen freien, d. h. nicht der Leibeigenschaft unterworfenen Bauern fungierte das Landgericht der Grafschaft Kempten. Stiftische Hörige und Leibeigene unterstanden hingegen dem Hofgericht des Landammanns, der auch über Streitigkeiten aus dem Bereich der Grundherrschaft urteilte. Hintersassen inklavierter Adelsherrschaften fielen in die Gerichtskompetenz ihres Leib- oder Schirmherrn. Über Streitigkeiten um Lehen urteilte das Lehengericht. Als Blutgericht in Kriminalfällen fungierte zunächst das Stadtgericht von Kempten. Da jedoch die Stadt der Herrschaft des Fürstabts immer mehr entglitt, erwirkte dieser 1407 ein Marktprivileg für sein Dorf Obergünzburg, womit [...]
    [...] des Stifts an den Hofrat, gegen dessen Urteile an die höchsten Reichsgerichte appelliert werden konnte. Die Landschaft Eine der bemerkenswertesten Institutionen des Fürststifts Kempten war seine Landschaft. Dabei waren die Bedingungen für die Bildung von Landständen ungünstig: Der einheimische Adel war bereits um 1500 auf wenige Familien zusammengeschmolzen, die im Laufe der Frühen Neuzeit ausstarben oder ihre Besitzungen an das Stift verkauften. Außer dem Stift selbst gab es keine Klöster der alten Orden. Die Stadt Kempten hatte sich im Spätmittelalter ihre Reichsunmittelbarkeit erkämpft. Die seitdem um das Stift neu erwachsene städtähnliche Siedlung erhielt zwar 1728 Stadtrecht, aber keine besondere [...]
  • Kösel-Verlag
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    [...] de Der Kösel-Verlag, einer der ältesten Verlage Deutschlands, geht auf die vermutlich 1593 gegründete Hofbuchdruckerei der Fürstabtei Kempten zurück. Seinen Namen erhielt er von Josef Kösel (1759-1825), der 1805 im Zuge der Säkularisation die Druckerei ersteigerte. Der Kösel-Verlag, der seit 1927 seinen Sitz in München hat, ist bis heute einer der bedeutendsten Verlage für katholisches Schrifttum in Bayern. de Die Anfänge des Kösel-Verlags in Kempten 41597 Kempten 133668576 Johann Erhard Blarer von Wartensee 102836094 Roman Giel von Gielsberg Im Königreich Bayern 101478097 Josef Kösel 133664333 Nikolaus Bail 133967581 Johann Huber 2215 München Weimarer Republik 27282 Regensburg Im Nationalsozialismus [...]
  • Landstände
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    [...] Europa waren z. B. États généraux (Frankreich), Cortes (Kastilien, Aragón, Portugal), Parliament (England), Ståndsriksdag (Schweden), Staten-Generaal (Niederlande, Generalstaaten), Rigsrådet (Dänemark), Sejm (Polen). Diese Korporationen vereinigten meist Klerus, Adel und Städte eines Landes, selten auch Bauern (im heutigen Bayern etwa in der Fürstabtei Kempten oder der Fürstpropstei Berchtesgaden). Sie übten als Gesamtheit politisch-staatliche Rechte aus. Zu den Rechten gehörte stets die Steuerbewilligung, die es den Ständen erlaubte, umfassend Einfluss auf die Politik des Herrschers zu nehmen. Verbreitet war außerdem die Mitwirkung bei der Gesetzgebung, ferner das Recht, sich zur Regierungstätigkeit [...]
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    [...] Mit einer Mehrheit vo zwei Dritthcilen der Anwesenden beschlossen werden z in der ehemaligen Fürstabtei Kempten gehabt habe der damalige fürstliche Abt hätte die Skrupeln nicht gehabt wie Dr Ruland [...]
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    [...] de Söltl, Johann Michael von: Geschichte Bayerns in tabellarischer Übersicht. die alten Herzogthümer Bayern, Franken und Schwaben, die acht Fürstbisthümer, die ehemaligen großen Reichsstädte, die Fürstabtei und Reichsstadt Kempten und das Fürstenthum Berchtesgaden, das Geschlecht der Hohenzollern in Ansbach und Baireut, das Geschlecht der Wittelsbacher in Bayern und in den Pfalzen München 1842: Franz. de Inhalt Textbeginn Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]