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  • Thüngen, Neidhard von: 1.5. 1545 — 26.12. 1598 Würzburg; Bischof von Bamberg
  • Giech, Herren/Grafen von
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    [...] de Seit dem 12. Jahrhundert nachgewiesenes oberfränkisches Adelsgeschlecht, das 1938 ausstarb. Ihren Namen hat das ursprünglich wohl edelfreie, dann in die Ministerialität abgestiegene Geschlecht von der Burg Giech in Oberfranken. Die niederadelige Familie gehörte bis ins 16. Jahrhundert zur bambergischen Stiftsritterschaft und schloss sich dann der Reichsritterschaft, Kanton Gebirg, an. 1564 trat sie zusammen mit den Herren von Künsberg zu Wernstein das Erbe der Förtsch zu Thurnau an. 1680 wurde die Familie in den Reichsfreiherrenstand und 1695 in den Reichsgrafenstand erhoben. Bis Ende des alten Reiches gehörten die Giechs dem Fränkischen Grafenkollegium als Personalisten an. Zentren ihrer Herrschaft waren Thurnau, Buchau und Wiesentfels. de Erstes Auftreten im 12. Jahrhundert 140003665 Reginboto comes de Giche(burc) 140004092 Adela 36063 Lichtenfels 33115 Scheßlitz 140004386 Eberhard 36140 Schönbrunn 32732 Bamberg Die Familie im Spätmittelalter Nach dem Aussterben der Herzöge von Andechs-Meranien erschienen Vertreter der Familie auch im Dienste der Grafen von Truhendingen. Dominierender Bezugspunkt der Familie wurde aber das Bistum Bamberg. 140012052 Konrad II. von Giech 139735224 Ulrich von Schlüsselberg 140012125 Jörg von Giech zu Wiesentfels 39544 Würzburg 140012184 Albrecht Giech zu Oberbrunn 140012338 Heinrich 140012478 Hans von Giech zu Zettmannsdorf Stammsitze und Linienbildung im 15. und 16. Jahrhundert Auf der namengebenden Burg waren die Giech nur Ministerialen. Im Zuge der Auseinandersetzungen um das Erbe der Herzöge von Andechs-Meranien verließen sie 1255 die Burg. 33122 Giechburg 36117 Bad Staffelstein 33146 Schönbrunn 33116 Burgellern 36042 Oberbrunn 36168 Giechkröttendorf 35686 Buchau 33154 Zettmannsdorf 33622 Wiesentfels Im 15. Jahrhundert hatte sich die Familie in fünf Linien geteilt: 32375 Haunritz 33124 Köttensdorf 30295 Roggenstein 35904 Thurnau In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts überlebte nur eine Seitenlinie der Giech zu Wiesentfels, die sich dann zu Buchau und Thurnau nannte. Wappen 118535773 Friedrich III. Aufstieg in die Reichsritterschaft und Konfessionswechsel 140541020 Hans Georg von Giech zu Buchau und Thurnau 118971255 Ernst von Mengersdorf 118956957 Neithardt von Thüngen Die Giech und Thurnau 140541217 Barbara Förtsch 140542795 Wolf Förtsch zu Thurnau 140541446 Hans-Friedrich von Künsberg 35904 Thurnau 35567 Peesten 35934 Partenfeld 33608 Krögelstein Auseinandersetzungen mit Brandenburg-Bayreuth Mit der Herrschaft Thurnau übernahmen die Erben auch die Auseinandersetzungen um Bestand und Ausdehnung der Centgerichtsbarkeit. Diese war teilweise mit Bamberg umstritten, besonders aber mit dem Fürstentum Kulmbach-Bayreuth, das über die hohe Gerichtsbarkeit auch die Landeshoheit beanspruchte. 12372788X Christian Carl I. Graf von Giech 32741 [...]
  • Bamberg, Domkapitel
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    [...] des Kapitels konnte der Bischof schließlich keine wichtige Entscheidung mehr treffen. Dies führte zwangsläufig zu Konflikten mit den Bischöfen, die sich über die Kapitulationen hinwegsetzten. Entschieden verteidigte das Kollegium die eigenen Rechte. Dabei gelang es dem Kapitel in diesen – als frühabsolutistische Verfassungskonflikte zu kennzeichnenden – Kompetenzstreitigkeiten weitgehend die Oberhand zu behalten und den Ausbau des Hochstifts zu einer Landesherrschaft zu verhindern. 118956957 Neidhardts von Thüngen Wenig Reformbereitschaft zeigten die Kapitulare auch nach innen, als sie in neuen Statuten 1615 die Zahl der Kapitelmitglieder auf 18 begrenzten und die Adelsexklusivität ihres Kollegiums [...]