Facebook

von 156 Treffern sortiert nach

  • Öffnungsrecht
     Textstellen 
    [...] des 11. Jahrhunderts nachweisen. Seine volle Ausprägung und weiteste Verbreitung erlangte das Öffnungsrecht jedoch erst im 13. und 14. Jahrhundert. b) Öffnungsrecht und Lehenswesen Die Burgöffnung ist eine Sonderregelung, die ursprünglich fast immer nur in Verbindung mit dem ligischen Lehenswesen nachzuweisen ist. Die Ligesse, eine aus Frankreich stammende Form des Lehensrechts, und das Öffnungsrecht waren so eng miteinander verflochten, dass man lange Zeit die Wurzeln des Öffnungsrechts im ligischen Lehenswesen suchte. Die neuere Forschung glaubt jedoch an den eigenständigen Charakter des Öffnungsrechts; allerdings konnte bisher noch kein abschließendes Ergebnis erreicht werden. c) Rechte und Pflichten [...]
    [...] zugesicherten Öffnung der Burgen. Trotz der gelegentlichen Rückschläge war das Öffnungsrecht bei der grenzüberschreitenden Verfolgung von Landfriedensbrechern und der inneren Landesbefriedung nicht unerheblich, wie die zahlreichen und immer wieder erneut abgeschlossenen diesbezüglichen Verträge belegen. Der Niedergang des Öffnungsrechts Im 14. und 15. Jahrhundert erlebte das Öffnungsrecht seine Blütezeit. Im 16. Jahrhundert kam es allmählich ganz außer Gebrauch. Dieser Niedergang ging mit der Bedeutungsminderung der Burgen angesichts militärtechnischer Innovationen einher. Im 16. Jahrhundert lebte das Öffnungsrecht im Verlauf einiger kriegerischer Auseinandersetzungen nochmals auf. In Altbayern [...]
    [...] gesichert. Öffnungsverträge sind seit dem 11. Jahrhundert nachweisbar. Seine Blüte erlebte das Öffnungsrecht im 14. und 15. Jahrhundert. Offenhäuser hatten eine wichtige Funktion bei militärischen Auseinandersetzungen und für die Landfriedenssicherung. Zahlreiche Öffnungsverträge sind aus dem Herzogtum Bayern bekannt. Auch die Reichsstadt Nürnberg sicherte sich systematisch Öffnungsrechte. Auch andere Territorien, darunter Hochstifte, bedienten sich dieses Rechtsinstituts, doch mangelt es hierzu an Forschungen. de Das Öffnungsrecht ("ius aperturae") an Burgen im Herzogtum Bayern a) Definition Das Öffnungsrecht an Burgen bedeutet die Pflicht eines Öffners (Inhabers einer Burg), die Truppen des Öffnungsinhabers [...]
    [...] Zusammenhang abgeschlossenen Dienstverträge beinhalteten die Pflicht, eine genau bestimmte Mannschaft auf die Kriegszüge des Dienstherren zu senden. Dieser Dienst musste ebenfalls mit einer entsprechenden Geldsumme gekauft werden. Hochstiftische Öffnungsrechte Über den Einsatz des Öffnungsrechts als Mittel für die Territorialisierung bei den altbayerischen und fränkischen Hochstiften ist praktisch nichts bekannt. Anwendung fand das Öffnungsrecht zwar im Hochstift Bamberg und im Hochstift Passau, jedoch ohne dass hierzu nähere Angaben gemacht werden könnten. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Burg Egloffstein
     Textstellen 
    [...] de Egloffstein wird erstmals 1180 mit einem Henricus de Hegelofuesten indirekt erwähnt, jedoch direkt erst 1358 mit der Stiftung einer Burgkaplanei in den Quellen greifbar. Nach einer Fehde mit dem Bamberger Bischof erzwang das Hochstift 1376 Öffnungsrechte für bestimmt Burgteile. Den Städtekrieg (1377-1389) und den 1. Markgrafenkrieg (1449-1450) überstand die Burg ohne größere Schäden, wurde jedoch im Bauernkrieg 1525 und 1563 während Streitigkeiten mit dem Bischof niedergebrannt. In den Jahren 1632 und 1645 des Dreißigjährigen Krieges erfuhr die Burg erneut so starke Beschädigungen, dass man sie nicht mehr in vollem Umfang aufbaute. Im 18. und 19. Jahrhundert verliehen ihr mehrere Um- und Zubauten [...]
  • Burgruine Lobenstein
     Textstellen 
    [...] der Diepoldinger nach einer Vorgängerburg an gleicher Stelle. Die später in den Besitz gekommenen Peilsteiner verkauften 1339 den prukstal bei Zelle, d.h. die abgegangene Burg bei Zell, an Eberhard Hofer von Hof, dem Kaiser Ludwig der Bayer 1340 die Erlaubnis erteilte, hier eine neue Burg zu errichten - vorausgesetzt, er gewähre dem Kaiser ein Öffnungsrecht. Das wittelsbacher Ministerialengeschlecht der Hofer nannte sich fortan „von Lobenstein“. Ab 1380 war L. Sitz einer Hofmark. Vermutlich 1428 zerstörten die Hussiten die danach wieder hergestellte Burg. 1443 besetzte Herzog Albrecht III. von Bayern-München kurzzeitig die Burg wegen Raubritterei. Als Dietrich Hofer 1489 dem Löwlerbund beitrat und [...]
  • [...] eigeckVun deögenosse Hieronymus von Stauff die Beste Arnschwang nieder da er dem Herzoge dag Oeffnungsrecht gestattete Zu EhrnfelS leitete er die Vertheidigung und fiel dort dem Her zoge als [...]
  •  Textstellen 
    [...] geworden und die Feste Rothen berg an 4d Ritterfamilien 1465 doch mit Vorbehalt des Oeffnungsrechtes als Gan gegen oder gemein Erbschaft verkauft worden war Die Auseinandersetzungen des Cöl ner [...]
  •  Textstellen 
    [...] uf den Todesfall seine Vater Paul von Streitberg dm Markgrafen Friedrich und Sigmund da Oeffnungsrecht der Burg ohne seine Ganeiben und seinen Landesherren den Bischof von Bamberg darum zu [...]
  •  Textstellen 
    [...] die Öffnung fordern mit einer Beste Einem die Öffnung gestatten Einem mit Öffnung gewarten Das öffnungs-Recht jus sperturse Kr Lhdl X 322 33i S71 XI lZZ 34 MS V I 604 VII 1S9 [...]
  • [...] dem Herzog Carl von Lotharingen gab er in derselben Absicht und bis auf Widerruf das Oeffnungsrecht in Zweybrücken Hornbach und Bergzabern Derselbe versprach ihm diese Orte beschützen zu helfen Mit [...]
  • [...] Jahre 1433 verpfän deten die Grafen Ludwig und Ulrich von Wirtemberg unter Vorbehalt des Oeffnungsrechtes Stadt und Burg Leipheim um 13000 fl an Diepolt den Güssen und unter dem 5 [...]
    [...] Albrecht Friederich und Leopold von Oesterreich den damaligen Inhabern der Mark grafschaft Nurgau das Oeffnungsrecht Besatzungsrecht der Burg und Stadt Leipheim bewilligten Im Jahre 1368 stifteten die Güssen zu [...]
  • [...] Fuldaer Abt Friedrich zum Stiftspfleger erwählt hatte mit diefem wegen Verweigerung des eingeräumten Oeffnungsrechtes an den fuldaischen Städten in Hader gerieth und Hammelburg belagerte 1391 Die Bürger wehrten [...]
    [...] und der Abtei Fulda und hatten selbst Erbtruchsessen Vögte und Marschälle Sie hatten das Oeffnungsrecht in allen Schlössern Festen und Städten des Maines von Karlstadt bis Hanau Von dieser [...]