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  • Kabinett Eisner, 1918/19
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    [...] de Das Kabinett Eisner war die am 8. November 1918 von Kurt Eisner (1867-1919, USPD) gebildete Revolutionsregierung Bayerns. Ihre Mitglieder gehörten der USPD und MSPD an oder waren parteilos. Die Regierung war Inhaberin der Exekutiv- und Legislativgewalt und blieb bis zur Ermordung Eisners am 21. Februar 1919 im Amt. de Ausgangslage: Der erfolgreiche Umsturz Eisners am 7./8. November 1918 2215 München 118529706 Kurt Eisners Eine von Eisner verfasste Verlautbarung proklamierte noch in der Nacht Bayern als Freistaat und kündigte die unverzügliche Einsetzung einer vom Vertrauen der Massen getragenen Volksregierung an (Aufruf Eisners und des Arbeiter-, Soldaten- und Bauernrats "An die Bevölkerung [...]
  • Timm, Johannes: 13. 4. 1866 Schashagen b. Neustadt/Holstein — Dez. 1945; Politiker und provisorischer bayer. Staatsminister
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    [...] de Schneider. Gewerkschaftler und Sozialdemokrat. Arbeitersekretär in München; 1904-1919 Vorsitzender des Bezirks Südbayern der SPD, 1905-1933 Mitglied des bayerischen Landtags, zeitweise als Fraktionsvorsitzender. 1918/19 provisorischer Staatsminister der Justiz im Kabinett ? Eisner. Ab 1920 Leiter der Länderabteilung Bayern der Reichszentrale für Heimatdienst. de Literatur F. Osterroth, Biographisches Lexikon des Sozialismus 1, 1960; Schwend. Bl Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Unterleitner, Hans: 27. 1. 1890 Freising — f ?; Politiker und bayer. Staatsminister
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    [...] de Volksschule, Gasthörer an Universitäten, Erwachsenenbildungskurse. Metallarbeiter. Sozialdemokratischer Parteisekretär. Erster bayerischer Staatsminister für soziale Fürsorge im Kabinett ? Eisner (dessen Schwiegersohn er war) 1918/19 und im 1. Kabinett ? Hoffmann 1919. 1920-1933 Mitglied des Reichstags, zunächst USPD, dann SPD im Wahlkreis Oberbayern-Schwaben. Nach einer Haft im KZ Dachau 1933-1935 Emigration in die USA. de Literatur Hdb. d. Deutschen Reichstags; M. Schwarz, MdR. Biographisches Handbuch der Reichstage, 1965; Auskunft d. Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Kabinett Segitz, 1919
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    [...] 11719364X Richard Scheid 116721251 Heinrich von Frauendorfer 118765493 Josef Simon 129869503 Theodor Dirr Wirksamkeit Das "Kabinett Segitz" wurde von den bürgerlichen Parteien und der MSPD abgelehnt, fand deshalb keine allgemeine politische Zustimmung und tagte nie als Gremium. Drei der vom Rätekongress benannten Minister gehörten bereits dem Kabinett Eisner an (Frauendorfer, Jaffé, Unterleitner), die übrigen waren schon aus Parteidisziplin überwiegend nicht zum Regierungseintritt bereit. 117385387 Johannes Timm 116376961 Erhard Auer 11719364X Richard Scheid 118602942 Albert Roßhaupter 2215 München Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Plakat der Münchner Neuesten Nachrichten: "Die neue Regierung", 1.3.1919
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    [...] Mitglieder der MSPD und Gewerkschafter. Das Ressort Kultur sollte der Vorsitzende des Zentralrats Ernst Niekisch (1889–1967) übernehmen und die Stelle des Ministers für militärische Angelegenheiten Richard Scheid (1879–1931). Mit den USPD-Mitgliedern Edgar Jaffé (1866–1921) und Hans Unterleitner (1890–1971) waren auch zwei Minister aus dem Kabinett Eisner vertreten. Das Kabinett Segitz nahm aber mit Ausnahme von Richard Scheid nie seine Arbeit auf, da auch die MSPD das Vorgehen nicht akzeptierte. Stattdessen konnte Johannes Hoffmann (1867–1930) zwischen Landtag und Räten einen Kompromiss aushandeln und eine neue Regierung bilden. Stefan Schnupp CC0 [...]
  • Umbruchsjahre für Bayern
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    [...] auf die weitere politische Entwicklung Bayerns in den 1920er und 1930er Jahren. Die Ereignisse der Jahre 1918/19 finden auch in der internationalen Forschung große Beachtung. Im Rahmen des Projekts wurden daher verschiedene Dokumente zur Geschichte der Revolution und der Räterepublik in Bayern digitalisiert. Literaturhinweise Franz J. Bauer, Kabinett Eisner, 1918/19, in: Historisches Lexikon Bayerns. Karl Bosl (Hg.), Bayern im Umbruch. Die Revolution von 1918, ihre Voraussetzungen, ihr Verlauf und ihre Folgen, München 1969. Bernhard Grau, Revolution, 1918/1919, in: Historisches Lexikon Bayerns. Bernhard Grau, Roter Terror, 1919, in: Historisches Lexikon Bayerns. Bernhard Grau, Kurt Eisner 1867-1919 [...]
  • Protagonisten von Revolution und Räterepublik
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    [...] repräsentativen parlamentarischen Demokratie hin. Johannes Hoffmann Johannes Hoffman (1867-1930) war Volksschullehrer in der Pfalz, bevor er 1908 in die SPD eintrat und in den bayerischen Landtag gewählt wurde. Von 1919 bis 1930 war er auch Mitglied im Deutschen Reichstag. Nach der Revolution am 7./8. November 1918 wurde Hoffmann zum Kultusminister im Kabinett Eisner ernannt und verfolgte die Trennung von Staat und Kirche, was unter anderem die Abschaffung der Konfessionsschulen und die Aufhebung der geistlichen Schulaufsicht in Bayern vorsah. Nach der Ermordung des Ministerpräsidenten Kurt Eisner (1867-1919) und dem Attentat auf Innenminister Erhard Auer (1874-1945) im bayerischen Landtag wurde er zu einem [...]
  • Kabinett Hoffmann I, 1919
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    [...] 11719364X Richard Scheid 130373958 Ernst Schneppenhorst Die Bestellung des Kabinetts Nach der Vorbereitung der notwendigen Gesetzentwürfe und Verhandlungen des Ältestenrates trat der Bayerische Landtag am 17. März zu seiner 2. Sitzung zusammen. Nach der Annahme eines vorläufigen Staatsgrundgesetzes für den Freistaat Bayern, dessen Entwurf noch vom Kabinett Eisner verabschiedet worden war, wählte er den Ministerpräsidenten, der dem Landtag am Tag darauf die vereinbarte Ministerliste vorlegte. Dieser erteilte dann der Regierung in Form eines Ermächtigungsgesetzes, eines Übergangsgesetzes und eines Notgesetzes über die Weiterführung des Staatshaushalts sehr weitreichende Vollmachten. Die Minister waren [...]
  • Revolution, 1918/1919
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    [...] Ihm gehörten außer den Vertretern der Räte auch Landtagsabgeordnete der Sozialdemokratie, des Bauernbunds sowie der Liberalen Vereinigung an. In seiner ersten Sitzung am 8. November wurde die neue, zuvor zwischen MSPD und USPD ausgehandelte bayerische Regierung per Akklamation im Amt bestätigt. Mit insgesamt vier Ministern besaß die MSPD im Kabinett Eisner ein zahlenmäßiges Übergewicht: 118529706 Kurt Eisner 118711431 Edgar Jaffé 116376961 Erhard Auer 11892835X Johannes Hoffmann 117385387 Johannes Timm 117310549 Hans Unterleitner 116721251 Heinrich von Frauendorfer 118602942 Albert Roßhaupter Da die neue Regierung weitreichende exekutive und gesetzgeberische Vollmachten für sich in Anspruch nahm [...]