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  • München, Stadt: Gutschein über 50 Mark von 1918
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    [...] de Beschreibung Vorderseite: in der Mitte oben auf Rahmen Kopf einer Frau mit Mauerkrone und Blumenkranz Rückseite: einfache Gestaltung, unten Strafsatz Für die Stadt München sind zahlreiche Notgeldausgaben bekannt. Die Stadt selbst emittierte 1918 Gutscheine zu 5, 10 und 20 Mark. Sie zeigen Stadtwappen sowie einen Strafsatz. Den Druck besorgte Gebrüder Parcus, die auch weitere Ausgaben 1918 und 1922 herstellten. Auf den Gutscheinen zu 50 Pfennig von 1918 finden sich Motive, die die aktuelle Situation aufgreifen: Sie zeigen eine Personifikation des Krieges und des Friedens. Der deutscher Maler, Grafiker und Schriftgestalter Franz Paul Glass (1886-1964) erstellte die Entwürfe für die Notgeldausgabe von 1922. Hier sind Wappen, Bavaria, das Neue Rathaus und die Frauenkirche abgebildet. 1923 emittierte die Stadt Gutscheine in inflationsbedingt hohen Werten, die zum Teil auch eigens zur Begleichung städtischer Gas- und Stromrechnungen bei der Stadthauptkasse eingesetzt werden konnten. Weitere Ausgaben durch zahlreiche Banken und Unternehmen sind für das Jahr 1923 bekannt. Zwischen 1916 und 1920 erlebte die Stadt München einen drastischen Mangel an Münzgeld. Um sich zu behelfen, emittierten über 400 Geschäfte des täglichen Bedarfs, also Bäckereien, Metzgereien oder sonstige Einkaufsgeschäfte, Kleingeldscheine, die als Wechselgeld umliefen. Diese sogenannten „Bäckerpfennige“ trugen dazu bei, den täglichen Waren- und Einkaufsverkehr in der Stadt aufrecht zu erhalten. Standardzitierwerk: Albert Pick: Das Papiergeld Bayerns - Staatspapiergeld, Banknoten und Notgeld - Geschichte und Katalog. Regenstauf 1989 Seite/Nr.: V.537.c [...]
  • München, Bayerische Soldatenheime: Spendenquittung über 50 Pfennig von 1918
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    [...] de Beschreibung Vorderseite: einfache Gestaltung, links und rechts bayerische Rauten Rückseite: Soldaten beim Kartenspielen Für die Stadt München sind zahlreiche Notgeldausgaben bekannt. Die Stadt selbst emittierte 1918 Gutscheine zu 5, 10 und 20 Mark. Sie zeigen Stadtwappen sowie einen Strafsatz. Den Druck besorgte Gebrüder Parcus, die auch weitere Ausgaben 1918 und 1922 herstellten. Auf den Gutscheinen zu 50 Pfennig von 1918 finden sich Motive, die die aktuelle Situation aufgreifen: Sie zeigen eine Personifikation des Krieges und des Friedens. Der deutscher Maler, Grafiker und Schriftgestalter Franz Paul Glass (1886-1964) erstellte die Entwürfe für die Notgeldausgabe von 1922. Hier sind Wappen, Bavaria, das Neue Rathaus und die Frauenkirche abgebildet. 1923 emittierte die Stadt Gutscheine in inflationsbedingt hohen Werten, die zum Teil auch eigens zur Begleichung städtischer Gas- und Stromrechnungen bei der Stadthauptkasse eingesetzt werden konnten. Weitere Ausgaben durch zahlreiche Banken und Unternehmen sind für das Jahr 1923 bekannt. Zwischen 1916 und 1920 erlebte die Stadt München einen drastischen Mangel an Münzgeld. Um sich zu behelfen, emittierten über 400 Geschäfte des täglichen Bedarfs, also Bäckereien, Metzgereien oder sonstige Einkaufsgeschäfte, Kleingeldscheine, die als Wechselgeld umliefen. Diese sogenannten „Bäckerpfennige“ trugen dazu bei, den täglichen Waren- und Einkaufsverkehr in der Stadt aufrecht zu erhalten. Standardzitierwerk: Albert Pick: Das Papiergeld Bayerns - Staatspapiergeld, Banknoten und Notgeld - Geschichte und Katalog. Regenstauf 1989 Seite/Nr.: V.558 [...]
  • Generaldirektion der Berg-, Hütten- und Salzwerke München: Gutschein über 100 Mark von 1922
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    [...] de Beschreibung Vorderseite: einfache Gestaltung, im Unterdruck Ornamentik und Siegel der Generaldirektion der Berg-, Hütten- und Salzwerke in München, oben und unten in der Mitte Schild mit Rauten (bayerisches Wappen) und Schild mit zwei gekreuzten Schlägel und Eisen (Symbole des Bergbaus), oben mit Königskrone Rückseite: einfache Gestaltung, links Strafsatz in weiß unterlegtem Zierstück, rechts Angabe über die Gültigkeits des Gutscheins in weiß unterlegtem Zierstück, in der Mitte zwei gekrönte Schilder mit Angabe der Einlösestellen, darunter gekreuzter Schlägel und Eisen (Symbol des Bergbaus) Seit 1823 unterstand die Verwaltung des staatlichen Montanbesitzes der "General-Bergwerks- und Salinen-Administration". Der Name der Behörde wurde 1908 geändert in "Generaldirektion der Berg-, Hütten- und Salzwerke" und dem Staatsministerium der Finanzen unterstellt. Im Jahr 1927 erfolgte die Umwandlung in die Bayerische Berg-, Hütten- und Salzwerke AG. Der im Jahr 1922 ausgegebene Notgeldschein zählt zu den staatlichen überregionalen Notgeldausgaben in Bayern. Der Gutschein konnte an verschiedenen Stellen eingelöst werden: Bergwerkshauptkasse München, Kassen des Bergamtes Peißenberg, Berg- und Hüttenamt Amberg sowie bei der Bayerischen Staatsbank. Das Bildprogramm verweist auf die Zugehörigkeit zum bayerischen Staat, symbolisiert durch Königskrone und bayerisches Wappen, sowie zur Montanindustrie, symbolisiert durch Schlägel und Eisen. Der Generaldirektor Hans Klaiber garantiert mit seiner Unterschrift die Gültigkeit des Gutscheins. Der Druck erfolgte bei Gebr. Parcus, der Entwurf stammt laut Angabe auf dem Gutschein selbst (Vorderseite, unten links) von Glass. Standardzitierwerk: Albert Pick: Das Papiergeld Bayerns - Staatspapiergeld, Banknoten und Notgeld - Geschichte und Katalog. Regenstauf 1989 Seite/Nr.: IV.5.a [...]
  • Generaldirektion der Berg-, Hütten- und Salzwerke München: Gutschein über 500 Mark von 1922
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    [...] de Beschreibung Vorderseite: einfache Gestaltung, im Unterdruck Ornamentik und Siegel der Generaldirektion der Berg-, Hütten- und Salzwerke in München, oben und unten in der Mitte Schild mit Rauten (bayerisches Wappen) und Schild mit zwei gekreuzten Schlägel und Eisen (Symbole des Bergbaus), oben mit Königskrone Rückseite: einfache Gestaltung, links Strafsatz in weiß unterlegtem Zierstück, rechts Angabe über die Gültigkeits des Gutscheins in weiß unterlegtem Zierstück, in der Mitte zwei gekrönte Schilder mit Angabe der Einlösestellen, darunter gekreuzter Schlägel und Eisen (Symbol des Bergbaus) Seit 1823 unterstand die Verwaltung des staatlichen Montanbesitzes der "General-Bergwerks- und Salinen-Administration". Der Name der Behörde wurde 1908 geändert in "Generaldirektion der Berg-, Hütten- und Salzwerke" und dem Staatsministerium der Finanzen unterstellt. Im Jahr 1927 erfolgte die Umwandlung in die Bayerische Berg-, Hütten- und Salzwerke AG. Der im Jahr 1922 ausgegebene Notgeldschein zählt zu den staatlichen überregionalen Notgeldausgaben in Bayern. Der Gutschein konnte an verschiedenen Stellen eingelöst werden: Bergwerkshauptkasse München, Kassen des Bergamtes Peißenberg, Berg- und Hüttenamt Amberg sowie bei der Bayerischen Staatsbank. Das Bildprogramm verweist auf die Zugehörigkeit zum bayerischen Staat, symbolisiert durch Königskrone und bayerisches Wappen, sowie zur Montanindustrie, symbolisiert durch Schlägel und Eisen. Der Generaldirektor Hans Klaiber garantiert mit seiner Unterschrift die Gültigkeit des Gutscheins. Der Druck erfolgte bei Gebr. Parcus, der Entwurf stammt laut Angabe auf dem Gutschein selbst (Vorderseite, unten links) von Glass. Standardzitierwerk: Albert Pick: Das Papiergeld Bayerns - Staatspapiergeld, Banknoten und Notgeld - Geschichte und Katalog. Regenstauf 1989 Seite/Nr.: IV.5.a [...]
  • München, Zigarettenpapier-Verarbeitungs-Gesellschaft mbH: Lohnscheck über 100.000 Mark von 1923
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    [...] de Beschreibung Vorderseite: einfache Gestaltung, Lohnscheck auf die Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank Zweigstelle Rindermarkt Rückseite: Angabe der Einlösestellen Für die Stadt München sind zahlreiche Notgeldausgaben bekannt. Die Stadt selbst emittierte 1918 Gutscheine zu 5, 10 und 20 Mark. Sie zeigen Stadtwappen sowie einen Strafsatz. Den Druck besorgte Gebrüder Parcus, die auch weitere Ausgaben 1918 und 1922 herstellten. Auf den Gutscheinen zu 50 Pfennig von 1918 finden sich Motive, die die aktuelle Situation aufgreifen: Sie zeigen eine Personifikation des Krieges und des Friedens. Der deutscher Maler, Grafiker und Schriftgestalter Franz Paul Glass (1886-1964) erstellte die Entwürfe für die Notgeldausgabe von 1922. Hier sind Wappen, Bavaria, das Neue Rathaus und die Frauenkirche abgebildet. 1923 emittierte die Stadt Gutscheine in inflationsbedingt hohen Werten, die zum Teil auch eigens zur Begleichung städtischer Gas- und Stromrechnungen bei der Stadthauptkasse eingesetzt werden konnten. Weitere Ausgaben durch zahlreiche Banken und Unternehmen sind für das Jahr 1923 bekannt. Zwischen 1916 und 1920 erlebte die Stadt München einen drastischen Mangel an Münzgeld. Um sich zu behelfen, emittierten über 400 Geschäfte des täglichen Bedarfs, also Bäckereien, Metzgereien oder sonstige Einkaufsgeschäfte, Kleingeldscheine, die als Wechselgeld umliefen. Diese sogenannten „Bäckerpfennige“ trugen dazu bei, den täglichen Waren- und Einkaufsverkehr in der Stadt aufrecht zu erhalten. Standardzitierwerk: Albert Pick: Das Papiergeld Bayerns - Staatspapiergeld, Banknoten und Notgeld - Geschichte und Katalog. Regenstauf 1989 Seite/Nr.: V.961.A [...]
  • München, Stadt: Gutschein über 500 Mark von 1922
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    [...] de Beschreibung Vorderseite: rechts oben kleines Wappen der Stadt München: Ein stehender Mönch mit Kutte und Kapuze, der ein Buch in der Linken hält, die Rechte segnend erhoben Rückseite: in der Mitte Blick auf die Frauenkirche in München, links Strafsatz Für die Stadt München sind zahlreiche Notgeldausgaben bekannt. Die Stadt selbst emittierte 1918 Gutscheine zu 5, 10 und 20 Mark. Sie zeigen Stadtwappen sowie einen Strafsatz. Den Druck besorgte Gebrüder Parcus, die auch weitere Ausgaben 1918 und 1922 herstellten. Auf den Gutscheinen zu 50 Pfennig von 1918 finden sich Motive, die die aktuelle Situation aufgreifen: Sie zeigen eine Personifikation des Krieges und des Friedens. Der deutscher Maler, Grafiker und Schriftgestalter Franz Paul Glass (1886-1964) erstellte die Entwürfe für die Notgeldausgabe von 1922. Hier sind Wappen, Bavaria, das Neue Rathaus und die Frauenkirche abgebildet. 1923 emittierte die Stadt Gutscheine in inflationsbedingt hohen Werten, die zum Teil auch eigens zur Begleichung städtischer Gas- und Stromrechnungen bei der Stadthauptkasse eingesetzt werden konnten. Weitere Ausgaben durch zahlreiche Banken und Unternehmen sind für das Jahr 1923 bekannt. Zwischen 1916 und 1920 erlebte die Stadt München einen drastischen Mangel an Münzgeld. Um sich zu behelfen, emittierten über 400 Geschäfte des täglichen Bedarfs, also Bäckereien, Metzgereien oder sonstige Einkaufsgeschäfte, Kleingeldscheine, die als Wechselgeld umliefen. Diese sogenannten „Bäckerpfennige“ trugen dazu bei, den täglichen Waren- und Einkaufsverkehr in der Stadt aufrecht zu erhalten. Standardzitierwerk: Albert Pick: Das Papiergeld Bayerns - Staatspapiergeld, Banknoten und Notgeld - Geschichte und Katalog. Regenstauf 1989 Seite/Nr.: V.537.d [...]
  • München, Stadt: Gutschein über 50 Pfennig von 1918
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    [...] de Beschreibung Vorderseite: links und rechts auf Rahmen Blick auf die Frauenkirche, in der Mitte kleines Wappen der Stadt München: Ein stehender Mönch mit Kutte und Kapuze, der ein Buch in der Linken hält, die Rechte segnend erhoben Rückseite: links Knabe mit Helm und Schwert (Personifikation des Krieges), rechts Mädchen mit Blumenkranz (Personifikation des Friedens), in der Mitte großes Wappen der Stadt München: Ein offenes Stadttor zwischen zwei Zinnentürmen mit mehrfach zickzackartig gebänderten Dächern, oben ein wachsender, gekrönter und bewehrter Löwe, im Tor der Mönch des kleinen Wappens Für die Stadt München sind zahlreiche Notgeldausgaben bekannt. Die Stadt selbst emittierte 1918 Gutscheine zu 5, 10 und 20 Mark. Sie zeigen Stadtwappen sowie einen Strafsatz. Den Druck besorgte Gebrüder Parcus, die auch weitere Ausgaben 1918 und 1922 herstellten. Auf den Gutscheinen zu 50 Pfennig von 1918 finden sich Motive, die die aktuelle Situation aufgreifen: Sie zeigen eine Personifikation des Krieges und des Friedens. Der deutscher Maler, Grafiker und Schriftgestalter Franz Paul Glass (1886-1964) erstellte die Entwürfe für die Notgeldausgabe von 1922. Hier sind Wappen, Bavaria, das Neue Rathaus und die Frauenkirche abgebildet. 1923 emittierte die Stadt Gutscheine in inflationsbedingt hohen Werten, die zum Teil auch eigens zur Begleichung städtischer Gas- und Stromrechnungen bei der Stadthauptkasse eingesetzt werden konnten. Weitere Ausgaben durch zahlreiche Banken und Unternehmen sind für das Jahr 1923 bekannt. Zwischen 1916 und 1920 erlebte die Stadt München einen drastischen Mangel an Münzgeld. Um sich zu behelfen, emittierten über 400 Geschäfte des täglichen Bedarfs, also Bäckereien, Metzgereien oder sonstige Einkaufsgeschäfte, Kleingeldscheine, die als Wechselgeld umliefen. Diese sogenannten „Bäckerpfennige“ trugen dazu bei, den täglichen Waren- und Einkaufsverkehr in der Stadt aufrecht zu erhalten. Standardzitierwerk: Albert Pick: Das Papiergeld Bayerns - Staatspapiergeld, Banknoten und Notgeld - Geschichte und Katalog. Regenstauf 1989 Seite/Nr.: V.537.b [...]
  • München, Stadt: Gutschein über 1.000 Mark von 1922
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    [...] de Beschreibung Vorderseite: in der Mitte oben kleines Wappen der Stadt München: Ein stehender Mönch mit Kutte und Kapuze, der ein Buch in der Linken hält, die Rechte segnend erhoben Rückseite: in der Mitte Blick auf das Neue Rathaus München, oben kleines Wappen der Stadt München: Ein stehender Mönch mit Kutte und Kapuze, der ein Buch in der Linken hält, die Rechte segnend erhoben links Strafsatz Für die Stadt München sind zahlreiche Notgeldausgaben bekannt. Die Stadt selbst emittierte 1918 Gutscheine zu 5, 10 und 20 Mark. Sie zeigen Stadtwappen sowie einen Strafsatz. Den Druck besorgte Gebrüder Parcus, die auch weitere Ausgaben 1918 und 1922 herstellten. Auf den Gutscheinen zu 50 Pfennig von 1918 finden sich Motive, die die aktuelle Situation aufgreifen: Sie zeigen eine Personifikation des Krieges und des Friedens. Der deutscher Maler, Grafiker und Schriftgestalter Franz Paul Glass (1886-1964) erstellte die Entwürfe für die Notgeldausgabe von 1922. Hier sind Wappen, Bavaria, das Neue Rathaus und die Frauenkirche abgebildet. 1923 emittierte die Stadt Gutscheine in inflationsbedingt hohen Werten, die zum Teil auch eigens zur Begleichung städtischer Gas- und Stromrechnungen bei der Stadthauptkasse eingesetzt werden konnten. Weitere Ausgaben durch zahlreiche Banken und Unternehmen sind für das Jahr 1923 bekannt. Zwischen 1916 und 1920 erlebte die Stadt München einen drastischen Mangel an Münzgeld. Um sich zu behelfen, emittierten über 400 Geschäfte des täglichen Bedarfs, also Bäckereien, Metzgereien oder sonstige Einkaufsgeschäfte, Kleingeldscheine, die als Wechselgeld umliefen. Diese sogenannten „Bäckerpfennige“ trugen dazu bei, den täglichen Waren- und Einkaufsverkehr in der Stadt aufrecht zu erhalten. Standardzitierwerk: Albert Pick: Das Papiergeld Bayerns - Staatspapiergeld, Banknoten und Notgeld - Geschichte und Katalog. Regenstauf 1989 Seite/Nr.: V.537.e [...]
  • München, Bayerische Soldatenheime: Spendenquittung über 5 Mark von 1918
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    [...] de Beschreibung Vorderseite: einfache Gestaltung, links und rechts bayerische Rauten Rückseite: Soldaten beim Kegeln Für die Stadt München sind zahlreiche Notgeldausgaben bekannt. Die Stadt selbst emittierte 1918 Gutscheine zu 5, 10 und 20 Mark. Sie zeigen Stadtwappen sowie einen Strafsatz. Den Druck besorgte Gebrüder Parcus, die auch weitere Ausgaben 1918 und 1922 herstellten. Auf den Gutscheinen zu 50 Pfennig von 1918 finden sich Motive, die die aktuelle Situation aufgreifen: Sie zeigen eine Personifikation des Krieges und des Friedens. Der deutscher Maler, Grafiker und Schriftgestalter Franz Paul Glass (1886-1964) erstellte die Entwürfe für die Notgeldausgabe von 1922. Hier sind Wappen, Bavaria, das Neue Rathaus und die Frauenkirche abgebildet. 1923 emittierte die Stadt Gutscheine in inflationsbedingt hohen Werten, die zum Teil auch eigens zur Begleichung städtischer Gas- und Stromrechnungen bei der Stadthauptkasse eingesetzt werden konnten. Weitere Ausgaben durch zahlreiche Banken und Unternehmen sind für das Jahr 1923 bekannt. Zwischen 1916 und 1920 erlebte die Stadt München einen drastischen Mangel an Münzgeld. Um sich zu behelfen, emittierten über 400 Geschäfte des täglichen Bedarfs, also Bäckereien, Metzgereien oder sonstige Einkaufsgeschäfte, Kleingeldscheine, die als Wechselgeld umliefen. Diese sogenannten „Bäckerpfennige“ trugen dazu bei, den täglichen Waren- und Einkaufsverkehr in der Stadt aufrecht zu erhalten. Standardzitierwerk: Albert Pick: Das Papiergeld Bayerns - Staatspapiergeld, Banknoten und Notgeld - Geschichte und Katalog. Regenstauf 1989 Seite/Nr.: V.558 [...]
  • Generaldirektion der Berg-, Hütten- und Salzwerke München: Gutschein über 1.000 Mark von 1922
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    [...] de Beschreibung Vorderseite: einfache Gestaltung, im Unterdruck Ornamentik und Siegel der Generaldirektion der Berg-, Hütten- und Salzwerke in München, oben und unten in der Mitte Schild mit Rauten (bayerisches Wappen) und Schild mit zwei gekreuzten Schlägel und Eisen (Symbole des Bergbaus), oben mit Königskrone Rückseite: einfache Gestaltung, links Strafsatz in weiß unterlegtem Zierstück, rechts Angabe über die Gültigkeits des Gutscheins in weiß unterlegtem Zierstück, in der Mitte zwei gekrönte Schilder mit Angabe der Einlösestellen, darunter gekreuzter Schlägel und Eisen (Symbol des Bergbaus) Seit 1823 unterstand die Verwaltung des staatlichen Montanbesitzes der "General-Bergwerks- und Salinen-Administration". Der Name der Behörde wurde 1908 geändert in "Generaldirektion der Berg-, Hütten- und Salzwerke" und dem Staatsministerium der Finanzen unterstellt. Im Jahr 1927 erfolgte die Umwandlung in die Bayerische Berg-, Hütten- und Salzwerke AG. Der im Jahr 1922 ausgegebene Notgeldschein zählt zu den staatlichen überregionalen Notgeldausgaben in Bayern. Der Gutschein konnte an verschiedenen Stellen eingelöst werden: Bergwerkshauptkasse München, Kassen des Bergamtes Peißenberg, Berg- und Hüttenamt Amberg sowie bei der Bayerischen Staatsbank. Das Bildprogramm verweist auf die Zugehörigkeit zum bayerischen Staat, symbolisiert durch Königskrone und bayerisches Wappen, sowie zur Montanindustrie, symbolisiert durch Schlägel und Eisen. Der Generaldirektor Hans Klaiber garantiert mit seiner Unterschrift die Gültigkeit des Gutscheins. Der Druck erfolgte bei Gebr. Parcus, der Entwurf stammt laut Angabe auf dem Gutschein selbst (Vorderseite, unten links) von Glass. Standardzitierwerk: Albert Pick: Das Papiergeld Bayerns - Staatspapiergeld, Banknoten und Notgeld - Geschichte und Katalog. Regenstauf 1989 Seite/Nr.: IV.5.a [...]