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  • Sessel aus dem Salon der Königin Therese nach einem Entwurf von Leo von Klenze
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    [...] vor allem für seine klassizistischen Bauwerke. Viele davon schuf er im Auftrag des bayerischen Königs Ludwig I. (1786-1868) für dessen städtebauliche Projekte in München, z.B. die Glyptothek und die Ruhmeshalle. Klenze war aber - wie viele Architekten früherer Jahrhunderte - auch als Innenarchitekt und "Designer", wie wir heute sagen würden, äußerst rührig. Zum Mobiliar des Salons von Königin Therese (1792-1854), zu dem dieser Sessel gehört, haben sich zwei Entwurfszeichnungen Klenzes in der Staatlichen Graphischen Sammlung in München erhalten. Eines der beiden Blätter zeigt die Sitzmöbel-Entwürfe. Die vollständige erhaltene Garnitur umfasst ein Kanapee sowie sechs Sessel und 20 Stühle. Die hölzernen [...]
    [...] armchairs. In the execution, however, the swan was reduced to a stretched-out pair of wings. Designed and executed by a large number of highly specialised artisans, this armchair represents the outstanding achievements of the art of furniture in Munich during the first half of the nineteenth century. Cordula Mauß CC BY-NC-SA 4.0 Residenzmuseum München [...]
  • Reise- und Bettsekretär im Schloss Nymphenburg
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    [...] de Beschreibung Aus eins mach zwei: ein Handgriff genügt und aus einem Möbel werden zwei. Dieser Sekretär setzt sich aus einem zierlichen Tischchen und einem leicht abnehmbaren Schreibpult mit kurzen Füßchen zusammen. Ursprünglich war er in München im sogenannten Clemensschlösschen, dem Sommerpalais des Herzogs Clemens Franz de Paula (1722-1770) aufgestellt und diente dem weitgehend gelähmten Herzog dazu, auch im Bett seine Amtsgeschäfte zu tätigen. Aufgrund der praktikablen Größe konnte das Schreibpult auch leichter transportiert und somit als Reisemöbel verwendet werden. Der Sekretär ist durch aufwendige geometrische Furnierarbeiten in Palisanderholz gestaltet und der sparsame Dekor beschränkt [...]
    [...] Table-de-lit (Betttisch) inspiriert. Die Konstruktion aus teils gebeiztem Weichholz und die generelle Machart weisen das Möbel jedoch als Produkt einer süddeutschen Werkstatt aus. Drei ähnlich gearbeitete Rokokotischchen, die 1769 für die Kurfürsten-Schlafzimmer in der Münchner Residenz dokumentiert sind, legen nahe, dass der Sekretär vielleicht sogar in München gefertigt wurde. Erst 1818 gelangte der Sekretär in seiner Zweitverwendung nach Schloss Nymphenburg. Nina Gramüller CC BY-NC-SA 4.0 en Description Turn one into two: with one sleight of hand one piece of furniture becomes two. This secretary consists of a small dainty table and an easily removable writing desk with short legs. Originally, it was [...]