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7 Treffer sortiert nach

  • Prunkschreibtisch in der Residenz München
  • Pultsekretär in der Residenz München
  • Prunkspieltisch in der Residenz München
  • Kabinettschrank in der Residenz München
  • Sessel aus dem Salon der Königin Therese nach einem Entwurf von Leo von Klenze
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    [...] de Beschreibung Berühmt ist Leo von Klenze (1784-1864) heute vor allem für seine klassizistischen Bauwerke. Viele davon schuf er im Auftrag des bayerischen Königs Ludwig I. (1786-1868) für dessen städtebauliche Projekte in München, z.B. die Glyptothek und die Ruhmeshalle. Klenze war aber - wie viele Architekten früherer Jahrhunderte - auch als Innenarchitekt und "Designer", wie wir heute sagen würden, äußerst rührig. Zum Mobiliar des Salons von Königin Therese (1792-1854), zu dem dieser Sessel gehört, haben sich zwei Entwurfszeichnungen Klenzes in der Staatlichen Graphischen Sammlung in München erhalten. Eines der beiden Blätter zeigt die Sitzmöbel-Entwürfe. Die vollständige erhaltene Garnitur umfasst ein Kanapee sowie sechs Sessel und 20 Stühle. Die hölzernen Möbel mit Zinngussappliken sind vergoldet. Die Rosshaarpolster sind mit einem (mittlerweile erneuerten) roten Seidendamast bezogen. An antike Formen erinnernde Ornamente zieren das Mobiliar. Das Kanapee besitzt Armlehnen in Form von Schwänen. Schwäne waren als Dekorationsmotiv in dieser Zeit gerade in Räumlichkeiten der Damen sehr beliebt, stehen sie doch für lebenslange Treue. Für die Rückenbretter der Sessel und Stühle plante Klenze ebenfalls ein Schwanenmotiv, in der Ausführung wurde der Schwan auf ein ausgestrecktes Flügelpaar reduziert. In Entwurf und Ausführung durch eine Vielzahl hochspezialisierter Kunsthandwerker steht dieser Sessel für die Spitzenleistungen der Münchner Möbelkunst in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Cordula Mauß CC BY-NC-SA 4.0 en Description Today, Leo von Klenze (1784-1864) is mainly famous for his classicist buildings. Many of these were commissioned by the Bavarian King Louis I (1786-1868) for his urban development projects in Munich, e.g. the Glyptothek and the Ruhmeshalle (Hall of Fame). As many other architects of earlier centuries, Klenze was, however, also extremely active as an interior architect and as a "designer". The furnishings of the salon of Queen Therese (1792-1854) to which this armchair belonged, are preserved by two of Klenze's sketches extant in the Staatliche [...]
    [...] stretched-out pair of wings. Designed and executed by a large number of highly specialised artisans, this armchair represents the outstanding achievements of the art of furniture in Munich during the first half of the nineteenth century. Cordula Mauß CC BY-NC-SA 4.0 Residenzmuseum München [...]
  • Doppelschreibschrank mit Uhr im Neuen Schloss Schleißheim
  • Reise- und Bettsekretär im Schloss Nymphenburg
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    [...] de Beschreibung Aus eins mach zwei: ein Handgriff genügt und aus einem Möbel werden zwei. Dieser Sekretär setzt sich aus einem zierlichen Tischchen und einem leicht abnehmbaren Schreibpult mit kurzen Füßchen zusammen. Ursprünglich war er in München im sogenannten Clemensschlösschen, dem Sommerpalais des Herzogs Clemens Franz de Paula (1722-1770) aufgestellt und diente dem weitgehend gelähmten Herzog dazu, auch im Bett seine Amtsgeschäfte zu tätigen. Aufgrund der praktikablen Größe konnte das Schreibpult auch leichter transportiert und somit als Reisemöbel verwendet werden. Der Sekretär ist durch aufwendige geometrische Furnierarbeiten in Palisanderholz gestaltet und der sparsame Dekor beschränkt sich auf die Bronzeschuhe der Tischbeine und den Schlossbeschlag. Im Inneren des Schreibaufsatzes sind vier kleine Schubladen untergebracht, die mit rotem Papier mit Brokatmuster ausgekleidet sind. Bei Zurückschieben des Pultbodens kommen drei weitere kleine Geheimschublädchen zum Vorschein. Der Möbel-Typus ist vom französischen Table-de-lit (Betttisch) inspiriert. Die Konstruktion aus teils gebeiztem Weichholz und die generelle Machart weisen das Möbel jedoch als Produkt einer süddeutschen Werkstatt aus. Drei ähnlich gearbeitete Rokokotischchen, die 1769 für die Kurfürsten-Schlafzimmer in der Münchner Residenz dokumentiert sind, legen nahe, dass der Sekretär vielleicht sogar in München gefertigt wurde. Erst 1818 gelangte der Sekretär in seiner Zweitverwendung nach Schloss Nymphenburg. Nina Gramüller CC BY-NC-SA 4.0 en Description Turn one into two: with one sleight of hand one piece of furniture becomes two. This secretary consists of a small dainty table and an easily removable writing desk with short legs. Originally, it was located in Munich in the so-called "Clemensschlösschen", the summer palace of Duke Clemens Franz de Paula (1722-1770) and served the almost completely paralysed duke to carry out his duties from his bed as well. Thanks to its handy size, the writing desk could be transported quite easily and, therefore, be used as travel furniture. The secretary is decorated with elaborate geometric veneer ornamentation in rosewood and the restrained decoration is limited to the bronze shoes of the table legs and to the fitting of the lock. Inside the top of the writing desk, there are four small drawers, lined with red paper with a brocade pattern. Three more small secret drawers appear when the base of the desk is pushed back. This type of furniture is inspired by the French table-de-lit (bed table). The construction, consisting partly of stained softwood, and the general style, however, indicate that the piece of furniture was the product of a southern German workshop. Three similarly crafted rococo tables documented in 1769 for the Electors’ bedrooms in the [...]