Facebook

von 184 Treffern sortiert nach

  • Nachbau eines römischen Reisewagens (A. Trümper, München)
     Textstellen 
    [...] römischer Zeit gewinnen. Da alle diese Quellen nicht genug Auskünfte über die genaue Bauweise römischer Wagen lieferten, waren bei der Rekonstruktion Handwerker beteiligt, die die traditionelle Arbeitsweise von Stellmachern beherrschten. Der Wagennachbau dürfte den Originalen vor knapp 2000 Jahren sehr nahe kommen. Archäologische Staatssammlung München CC BY-NC-SA 4.0 [...]
  • Schwert
     Textstellen 
    [...] Goldmünzen. Am Bogen sind mit Punkten Anfang und Ende klar markiert, der Kreis mit dem Wirbel ist dagegen ein radialsymmetrisches, unendliches Zeichen. Unklar bleibt, ob der Kreisbogen bei den Kelten den Horizont oder den Neumond symbolisierte und ob der Wirbel Geburt und Tod oder die Unendlichkeit kennzeichnen sollte. Archäologische Staatssammlung München CC BY-NC-SA 4.0 [...]
  • Abfall der Knochenverarbeitung für Ringe
     Textstellen 
    [...] de Beschreibung In den Jahren 2002 bis 2004 fanden am St.-Jakobs-Platz in München großflächige Ausgrabungen statt. Südlich des Platzes liegt die Jakobskirche, deren erster Bau wohl schon in die Zeit um 1200 zurückgeht. Als Station auf dem Pilgerweg nach Santiago de Compostela wurde sie bald selbst zum Ziel zahlreicher Pilger. Auf dem Platz fand spätestens seit 1310/12 die Jacobidult (Jahrmarkt) statt, die über 500 Jahre lang das größte gesellschaftliche Ereignis in München darstellte und den zentralen Handelsmittelpunkt für Produkte aller Art bildete. Unter den zahlreichen Funden vom St.-Jakobs-Platz fallen vor allem die umfangreichen Reste von bearbeiteten Tierknochen aus Abfallgruben auf. Mit [...]
    [...] Beten mit den Fingern umgeklappt; es sind dies Vorformen des Rosenkranzes, die vor allem vom 14. bis 16. Jahrhundert verwendet wurden und nach dem christlichen Hauptgebet auch »Paternoster« (Vater unser) genannt werden. Die großen Abfallmengen zeigen, dass es einen riesigen Bedarf an Paternosterreifen gegeben hat. Archäologische Staatssammlung München CC BY-NC-SA 4.0 [...]
  • Schwert, Skalpell, Wundhaken
     Textstellen 
    [...] de Beschreibung Der Grabfund von München-Obermenzing aus der Zeit um 200 v. Chr. gehört zu den ältesten bekannten Chirurgengräbern in Mitteleuropa. Dem Bestatteten wurde sein chirurgisches Handwerkszeug mitgegeben: zwei Skalpelle, ein Wundhaken und eine Knochensäge. Die Instrumente, die sich an griechischen Vorbildern orientieren, bestanden aus gehärtetem Eisen, die Schnittkante der Knochensäge war zur Verhinderung von Rostbildung mit Bronze überzogen. Da Geräte sehr selten in Gräbern der keltischen Zeit vorkommen, zeugen diese wie ebenso die vollständige Waffenausrüstung mit Schwert, Lanze und Schild sowie Rasiermesser und Pferdegeschirr von der besonderen gesellschaftlichen Position des hier [...]
    [...] sieben Büchern »Epidemiai« und »Prognostikon«, festgehalten, womit er Handwerk und Wissen untrennbar zu einer Wissenschaft verband. So ist in späterer Zeit in bildlichen Darstellungen römischer Ärzte auch die Schriftrolle als Zeichen für den theoretisch geschulten Arzt üblich – im Gegensatz zum angelernten Heilkundigen. Archäologische Staatssammlung München CC BY-NC-SA 4.0 [...]
  • Granatscheibenfibel
     Textstellen 
    [...] Indien stammt. Offenbar entsprach aber die glatte Oberfläche des seltenen und sicher kostbaren Granates nicht dem Geschmack des Herstellers oder der Käuferin. Ein Steinschleifer hatte nämlich in die Mitte des Granates einen kleinen Ring von nur 4 mm Durchmesser eingeschliffen, in den ein Silberdraht eingepasst wurde. Archäologische Staatssammlung München CC BY-NC-SA 4.0 [...]
  • Glockenbecher mit Stempelverzierung
     Textstellen 
    [...] darzustellen. Die charakteristischen Waffenbeigaben in den Gräbern belegen, dass die Wehrhaftigkeit einen hohen Stellenwert hatte. Den reich verzierten Bechern wird eine Bedeutung als Prestigeobjekt oder Symbolträger zugesprochen, vermutlich im Zusammenhang mit Ritualen, bei denen Alkohol eine Bedeutung gespielt haben könnte. Archäologische Staatssammlung München CC BY-NC-SA 4.0 [...]
  • Glasperlenketten mit Anhängern von Münzabschlägen
     Textstellen 
    [...] hingegen ist, dass der Handwerker, der diese Abschläge hergestellt hatte, dreimal auf dieselbe Münze als Vorlage zurückgriff, wohl mit dem Ziel, ein möglichst gleichartiges Aussehen der Schmuckstücke zu erreichen. Ähnliche Abschläge, allerdings von anderen Goldmünzen des Justinian, finden sich auch im Grab 257 von Aubing. Archäologische Staatssammlung München CC BY-NC-SA 4.0 [...]
  • Münzfingerring
     Textstellen 
    [...] Herrschaftszeichen umgearbeitet wurden. Vermutlich imitieren die Münzfingerringe Siegel- oder Monogrammringe, die man wegen ihres Herrscherbildes zu Siegelzwecken einsetzte, wodurch sie den Charakter eines Herrschaftszeichens besaßen. Die Lex Baiuvariorum (II 13) nennt den Ring bzw. das Siegel als Zeichen der herzoglichen Gewalt. Archäologische Staatssammlung München CC BY-NC-SA 4.0 [...]
  • Pflugschar
     Textstellen 
    [...] Technologisch hat sich der Hakenpflug, der eine tiefgründige Bodenbearbeitung ermöglichte, seit der Jungsteinzeit im 5. Jahrtausend v. Chr. nicht weiterentwickelt. Die Verwendung von Eisen aber, wie bei dem Fentbacher Stück aus dem 2.-1. Jahrhundert v. Chr., verbesserte jedoch die Lebensdauer der Pflugschare erheblich. Archäologische Staatssammlung München CC BY-NC-SA 4.0 [...]
  • Glasperlenkette
     Textstellen 
    [...] grüngelben Perlen fand man im Grab eines Mädchens, das zusammen mit einer erwachsenen Frau bestattet wurde, die ein großes Bernsteinkollier trug. Vollständige Glasperlenketten sind in der frühen Hallstattzeit eine große Seltenheit. Sie stammen aus nicht näher lokalisierten Produktionsorten in Slowenien oder Oberitalien. Archäologische Staatssammlung München CC BY-NC-SA 4.0 [...]