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  • Knorr + Hirth
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    [...] schwerindustriell beherrschtes Konsortium das gesamte Unternehmen, das in den folgenden Jahren weiterwuchs. 1935 kaufte der nationalsozialistische Eher-Verlag das Unternehmen, 1945 ging es an den bayerischen Staat über, der es mit Ausnahme des Buchverlags 1951 an die Lizenzträger der „Süddeutschen Zeitung“ weiterverkaufte. de Entwicklung bis 1914 2215 München 116260661 Julius Knorr 132277255 Thomas 118774549 Georg Hirth 1894 wurde die "Knorr & Hirth, Buch- und Kunstdruckerei oHG" mit dem Verlag der Zeitung vereinigt und in eine Gesellschaft "Druck und Verlag der Münchner Neuesten Nachrichten Knorr & Hirth G.m.b.H." umgewandelt. 1911 organisierte man das Unternehmen als Kommanditgesellschaft "Knorr & [...]
  • Großdeutsche Zeitung
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    [...] dem 22. Mai 1924 als Sprachrohr der Großdeutschen Volksgemeinschaft (GVG), erlangte jedoch keine Bedeutung. de Redaktion und Verlag 116480483 Josef Cerny 101829566 Paul Tafel 116219998 Anton Drexler 118602691 Alfred Rosenberg 116224592 Dr. Ernst Boepple 118594117 Richard Wagners 118675508 Houston Stewart Chamberlain 132275988 Edwin Bechstein 2215 München 132928779 Hans Buchner Politische Linie Die Zeitung war das Sprachrohr der "Großdeutschen Volksgemeinschaft", einer der rivalisierenden Gruppierungen in der Nachfolge der nach dem Hitlerputsch verbotenen NSDAP. Vorherrschend waren antisemitische und antikapitalistische Agitation. Hitler schätzte den Wert der Zeitung gering ein. 118574841 Erich Ludendorff [...]
  • Münchener Beobachter
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    [...] dem Münchner Verleger Franz Eher (1851-1918). 1918 erwarb Rudolf von Sebottendorff (1875-1945) den Münchener Beobachter als Organ der Thule-Gesellschaft, nach der Umbenennung in "Völkischer Beobachter" gingen Verlag und Zeitung am 17. Dezember 1920 für rund 120.000 RM in den Besitz der NSDAP über. de Die Anfänge des "Münchener Beobachters" 2215 München 13366919X Johann Naderer Die Übernahme durch Franz Eher 133449777 Franz Xaver Josef Eher 140057870 Georg Unger 140058052 Josef Gäßler Unter der Kontrolle völkischer Zirkel 129960411 Rudolf von Sebottendorff 133449904 Käthe Bierbaumer 126739242 Dora Kunze Seit Oktober 1919 druckte das "Münchner Buchgewerbehaus M. Müller & Sohn" das inzwischen zweimal [...]
  • Völkischer Beobachter
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    [...] Hauptschriftleiter waren Dietrich Eckart (1921-1923), Alfred Rosenberg (1923-1938) und Wilhelm Weiß (1938-1945). Ab 1933 war der Völkische Beobachter quasi Regierungsorgan. Die letzte Ausgabe wurde am 30. April 1945 gedruckt, aber nicht mehr ausgeliefert. de Redaktion und Verlag 116219998 Anton Drexler 118687638 Dietrich Eckart 118602691 Alfred Rosenberg 2215 München 118551655 Adolf Hitler 116296666 Max Amann Auflage, finanzielle Situation und äußere Gestaltung Gedruckt wurde der Völkische Beobachter beim "Münchner Buchgewerbehaus M. Müller & Sohn" in der Schellingstraße. Ab 29. August 1923 hatte er ein übergroßes Format, nachdem der Verlag eine gebrauchte amerikanische Rotationsmaschine erworben hatte. Dadurch [...]
  • Nationalsozialistischer Deutscher Arbeiterverein e.V. (NSDAV), 1920-1923/1925-1935
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    [...] Status einer juristischen Person. Im Juli 1921 wurde Adolf Hitler (1889-1945) erster Vorsitzender. Mit dem Verbot der Partei nach dem Hitlerputsch wurde auch der Verein aufgelöst. 1925 wurde er erneut gegründet und 1935 endgültig aufgelöst, da die Partei nun den Vorzugsstatus einer Körperschaft des öffentlichen Rechts erhielt. de Gründung 2215 München 116219998 Anton Drexler 133668770 Benedikt Angermeir 126556369 Oskar Körner 127291989 Rudolf Schüßler 140017216 Karl Riedl 117018260 Fritz Michel Satzung 118551655 Adolf Hitler Die Versammlung wählte einen sechsköpfigen Vorstand. Der erste Vorsitzende war gesetzlicher Vertreter des Vereins, hatte aber keine alleinige Führungs- und Entscheidungsgewalt [...]
  • Das Bayerische Vaterland
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    [...] Wesensmerkmal war ihr antiliberal bedingter Antisemitismus. Sigl schrieb in vulgärem Stil mit mundartlichen Einschlägen. Nach seinem Tod verlor die Zeitung, die 1934 verboten wurde, ihre frühere Bedeutung. Der Versuch einer Wiederbegründung zwischen 1962 und 1969 scheiterte. de Der Gründer Johann Baptist Sigl 118614207 Johann Baptist Sigl 2215 München 101780591 Daniel Bonifacius von Haneberg 118557696 Joseph Edmund Jörg Polemik gegen Preußen Kontinuierlich polemisierte er gegen den preußischen Staat, dessen König und Regierung. Das bayerische Volk sah er als geknechtet an. Bayern dürfe nicht unter das "preußische Joch" geraten. Das Wort "Saupreuß" floss ihm leicht aus der Feder. Die Machthaber [...]
    [...] 118574892 Ludwigs II. 118940139 Johann von Lutz Gegen Freimaurer und Juden als Kirchenfeinde 118526243 Ignaz von Döllinger Organ des Bayerischen Bauernbundes Im Interesse der Bauern verlangte das "Bayrische Vaterland" Schutzzölle. 1895 war Sigl einer der Mitbegründer des Bayerischen Bauernbundes. Seine Zeitung wurde dessen offizielles Organ in München. 1893 bis 1899 war er Reichs-, und 1897-1899 gleichzeitig Landtagsabgeordneter des Bauernbundes. Auflagenentwicklung und wirtschaftlicher Erfolg Die erste reguläre Nummer ging an 400 Abonnenten, die Leserzahl stieg nach einem Jahr auf 5.400 an. Im ersten Jahr seines Bestehens musste das Blatt 15 Beschlagnahmungen und 40 gerichtliche Untersuchungen [...]
  • Münchner Neueste Nachrichten
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    [...] Machtübernahme der Nationalsozialisten in Bayern wurde eine Reihe leitender Persönlichkeiten der Zeitung verhaftet und die Eigentümer 1935 zum Verkauf an den Eher-Konzern gezwungen. Die letzte Ausgabe erschien am 28. April 1945. de Entstehung im Jahr 1848 133669270 Carl Robert Schurich Erwerb durch den Verleger Julius Knorr 1862 116260661 Julius Knorr 2215 München 117357839 August Napoleon Vecchioni 118774549 Georg Hirth 132277255 Thomas Knorr Liberale Linie unter Julius Knorr 11851136X Otto von Bismarck 118614207 Johann Baptist Sigl Trotz seiner liberalen Grundhaltung war das Blatt stets königstreu. Seine Bedeutung war so gestiegen, dass die von liberalem Geist regierte Stadt 1871 dem katholischen "Bayerischen [...]
    [...] 1848 bei 7.000, 1850 bei 12.000, damals vermutlich die höchste aller bayerischen Zeitungen. Beim Kauf durch Julius Knorr betrug sie 20.000 Stück und stieg bis Ende des Jahrhunderts auf 95.000, 1911 lag sie bei 116.000. In den letzten beiden Kriegsjahren stieg die Auflage sogar auf 170.000. Das Verbreitungsgebiet beschränkte sich ursprünglich auf München und dessen nähere Umgebung, später war die Zeitung in ganz Süddeutschland verbreitet. Sie besaß inzwischen auch ein Korrespondentennetz in den wichtigen europäischen Hauptstädten. Die Redaktion beschäftigte 1913 37 Personen, das übrige Personal umfasste 463 Mitarbeiter. 1906 war der große Neubau an der Sendlingerstraße fertig. Beim Tod von Julius [...]
  • Stoßtrupp Hitler, 1923
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    [...] waren u. a. der Uhrmacher Emil Maurice (1897-1972), der spätere Münchner NSDAP-Stadtrat Christian Weber (1883-1945) und der spätere Münchener Oberbürgermeister Karl Fiehler (1895-1969). Der Stoßtrupp beteiligte im November 1923 am Hitlerputsch und wurde daraufhin verboten. In seiner Nachfolge entstand im April 1925 die Schutzstaffel (SS). de 2215 München 118551655 Adolf Hitlers 130453188 Josef Berchtold 133365611 Julius Schreck 128442166 Emil Maurice 118904825 Christian Weber 129440663 Julius Schaub 116500115 Karl Fiehler 118540157 Hermann Göring Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Bayerischer Kurier
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    [...] katholischen, partikularistischen Bayerischen Patriotenpartei. Politisch stand er ab 1871 deren gemäßigten Kreisen, später der Zentrumspartei in Bayern und ab 1918 der betont föderalistischen Bayerischen Volkspartei (BVP) nahe. Er erschien zwischen dem 1. Januar 1856 und dem 31. Oktober 1934. de Erste Verbindungen zur Bayerischen Patriotenpartei 2215 München 133664198 Jakob Steiner 133664228 Josef Radspieler 133664252 Franz Göttner 133664279 Athanasius Degenhart Sprachrohr von Patriotenpartei und Zentrum 136152058 Johann Steiner jr. 117074330 Max Huttler Auflagenentwicklung nach 1871 133645657 Conrad Fischer Entwicklung bis 1914 Der "Bayerische Kurier" stand weiterhin dem Zentrum als Nachfolger der [...]
  • Presse (20. Jahrhundert)
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    [...] (gegenüber 5 % im Reich), der Bayerische Bauernbund lag ebenfalls in dieser Größenordnung, die SPD wohl um die 6 %, die KPD nur um die 0,2 %. Schwer messbar ist der Einfluss der Deutschnationalen, deren Parteiblatt die "München-Augsburger Abendzeitung" war, die aber auch in großen parteilosen Blättern Sympathien genossen. Die liberale Presse war so gut wie verschwunden. Der Katholische Preßverein griff in der Weimarer Republik erfolgreich über die Grenzen der Landeshauptstadt München hinaus. Mit der beginnenden Weltwirtschaftskrise gerieten auch in Bayern viele Zeitungen in finanzielle Schwierigkeiten. Die Gesamtauflage dürfte zwischen 1932 und 1934 um 30 % gesunken sein. 1932 waren bereits fast [...]
    [...] "Abendzeitung" in München (160.098), die "Nürnberger Nachrichten" (304.275) und die "Augsburger Allgemeine" (304.275) (Angaben jeweils für das 4. Quartal 2005). Die technische Revolution in der Zeitungsherstellung Seit Mitte der 1970er Jahre erfasste auch die bayerischen Zeitungen eine technische Revolution: Der Lichtsatz, der eine wesentlich schnellere Herstellung ermöglichte, verdrängte den Bleisatz, später hielt auch der Personalcomputer seinen Einzug in die Redaktionen. Das Internet eröffnete eine neue Dimension des Nachrichtenaustauschs, der Recherchemöglichkeiten, der Archivierung von Daten und der Präsentation für den Leser. Die Expansion bayerischer Zeitungsverlage in neue Bereiche München ist Sitz [...]
    [...] Repression nutzte die Regierung nun Methoden der indirekten Beeinflussung durch bevorzugte Nachrichtenvergabe an bestimmte Zeitungen und persönliche Kontakte zu wichtigen Journalisten. 1912 schuf die bayerische Regierung ein eigenes Presseorgan, die "Bayerische Staatszeitung". Zeitungszahl und Auflagenhöhe in Bayern bis 1914 41576 Augsburg 2215 München 36607 Nürnberg 39544 Würzburg Politische Ausrichtung und Verbreitung bis 1914 1898 hatten rund 34 % der bayerischen Zeitungen eine liberale Richtung, 22 % waren katholisch gesinnt, knapp 10 % sozialdemokratisch und rund 3 % dem Bayerischen Bauernbund (BB) verbunden. Innerhalb der liberalen Zeitungen bestand die gesamte Bandbreite von national- bis [...]
    [...] Presse war am stärksten in kleinen Orten verbreitet, in Orten über 10.000 Einwohner herrschten die liberalen Blätter vor. Zeitungsverlage als Wirtschaftsunternehmen Die großen Zeitungsverlage in den großen Städten Bayerns beschränkten sich nicht nur auf das Zeitungsgeschäft, sondern verlegten auch Zeitschriften und Bücher wie z. B. Knorr & Hirth in München oder Haas & Grabherr in Augsburg. Auch das Druckgeschäft spielte eine wichtige Rolle. Im Anzeigengeschäft waren die großen Berliner Annoncen Expeditionen "Rudolf Mosse" und "Ala Anzeigen AG" in vielen bayerischen Orten vertreten. Frühe Zeitungskonzerne in Bayern 133668762 August Huck Innerhalb Bayerns bildete sich vor dem Ersten Weltkrieg nur in [...]